Ich bin natürlich wieder mal der Letzte der sowas mitbekommt, wie immer. Naja, egal, ich habs eben erst entdeckt und finde es fantastisch. Das schon drei Monate alte (in Internet-Zeit sind das 30 Jahre) Video zu Massive Attacks Lied “Paradise Circus”, vom neuen Album Heligoland, von dem ich ja inzwischen etwas enttäuscht bin. Dennoch, das Video ist einzigartig. Pornodarstellerin Georgina Spelvin erzählt von ihrer Faszination fürs Drehen.
Da das Video automatisch startet, erst nach dem Klick! [...zeig mir den Rest!]
Hach, ich denke im Zickzack. Ich habe hier mal wieder zig Beiträge rumliegen, alle mehr oder weniger halb fertig, aber noch nichts wirklich Ganzes. Da wären jede Menge Kurzreviews, von teilweise schon wieder längst aus den Kinos verschwundenen Filmen, mein kleiner Jahresrückblick auf das letzte Kinojahr (bzw. auf das was dort nicht lief), dann die Reviews zu Avatar und Zeiten ändern sich, und schlussendlich noch ein paar andere Sachen, die eigentlich nicht minder wichtig sind. Mal schreibe ich hieran, mal daran, und plötzlich fällt mir etwas Neues ein und ich fange einen neuen Post an, der auch wieder nicht fertig wird. Tja, so ist das, passt aber sinnbildlich ganz gut zu meiner momentanen Befindlichkeit, wo eigentlich meilenweit voneinander entfernte Gedanken gleichzeitig aufpoppen und mich solange hin und her springen lassen bis ich kapituliere und mich wieder schlafen lege.
Wie auch immer, damit es hier mal wieder etwas zu schauen gibt, hier ein neues Musikvideo von Xavier Naboo Naidoo. Von dem Fuzzie kann man ja halten was man will, persönlich käme ich mit ihm wohl auf keinen grünen Zweig, und obwohl es mir so vorkommt als würden sich seine Lieder kürzlich alle irgendwie gleich anhören mag ich das folgende mit dem Titel Halte durch doch ganz gerne. Vor allem aber das tolle Video weiß zu beeindrucken. Yay!
Eigentlich wollte ich folgendes Video ganz anders posten, da aber mein Laptop gerade mal wieder ordentlich ausflippt gibt es das jetzt einfach so. Schönes Video, schöner Song. Bewerbungsfilm im Fach Kamera an der Wiener Filmakademie. Abgelehnt.
Nur so zum Aufwachen. Bitte auf HD umstellen, sonst klingts extrem beschissen, du kleine Gangsterbraut.
WOH WOH WOOH! Guns! Rappers! Guns! Rappers! Goldie Lookin’ Chain mit Guns don’t kill people.
Der Titel lässt zwar etwas anderes vermuten, beispielsweise eine Dokureihe über Ben Stiller und sein Frat Pack, wobei, so awesome sind die Jungs inzwischen gar nicht mehr, und vor allem Vince Vaughn hat mich erst letzte Woche in All Inclusive ziemlich enttäuscht. Dafür war aber Tropic Thunder ziemlich gut, was allerdings zu einem guten Teil am fantastischen Robert Downey Jr. lag, und der wird ja nicht zum Frat Pack gezählt, genau wie Jim Carrey, dessen letzte Filme aber auch wirklich nicht der Kracher waren. Die 90iger waren einfach seine Zeit. Naja, aber egal, das hat ja auch alles hiermit gar nichts zu tun, denn hier geht es um etwas ganz anderes. Diese These dass sich alle Pop-Hits der letzten Jahre gleich anhören oder auf den gleichen Mustern basieren ist ja nicht mehr neu, das ganze so schön performt habe ich aber bisher noch nicht gesehen. The Axis of Awesome mit 4 Chords. Der Sänger erinnert mich irgendwie ziemlich stark an Jack Black, und der ist ja auch im Frat Pack, also irgendwie…
Nimmst du wohl die Sunglasses ab, du Stück du? Perfekter Song um den Freitag zu beginnen, oder um ihn zu beenden. Naja… Mittwochs geht der aber auch. Ezra Furman and the Harpoons mit Take Off Your Sunglasses.
In Deutschland gibt es ja tatsächlich doch noch gute Musik, wer hätt’s gedacht? Rusty Nails von Moderat. Gerade für 5 Uhr morgens gut. Morgen geht es ab nach Frankfurt, Familientreffen und so, das ist recht fein, ich mag meine Verwandten, ab einer gewissen Menge Äbblwoi werden die alten Geschichten rausgekramt, immer dieselben und immer wieder gut. Nächste Woche Mittwoch geht es dann gleich weiter, Richtung Kölle, zur nächsten Messe, 2 Kamerateams, ein mobiler Schnittplatz (mobil im Sinne von “Nimm doch den PC einfach komplett mit!”), und wie immer viel zu wenig Zeit für viel zu viel Material was gedreht werden will. Plus viel zu viel Zeugs was jetzt kurzfristig noch geklärt werden muss. Aber danach gibt es erstmal ‘ne Woche Urlaub, langsam werde ich echt müde, könnte daran liegen dass ich morgens um 5 Uhr noch auf die Idee komme zu bloggen, aber lieber schieb ich es mal auf die Arbeit. Klingt auch irgendwie cooler.
Imogen Heaps neue CD “Ellipse” wird nächsten Monat released. Ein Pressesample davon ist letztens schon bei Ebay aufgetaucht, hier die ganze Geschichte dazu, Twitter hat mal wieder ausgeholfen. Einen Ausschnitt aus dem Lied “First Train Home” vom Album gibt es jetzt schon hier anzuhören. Seitdem ich die Musik der guten Dame kennen gelernt habe, ich glaube das war auf dem Garden State Soundtrack, mag ich sie ganz gerne. Seitdem konnte man den Werdegang ihres neuen Albums über ihre regelmäßigen VLogs bei YouTube mitverfolgen und auch dort schon das ein oder andere Mal ein paar Ausschnitte hören, sehen wie und womit sie arbeitet, welche Instrumente (oder Haushaltsgegenstände) sie benutzt um Musik zu machen oder wie sie die Führerscheinprüfung besteht. Den Stil der Musik wage ich gar nicht erst zu beschreiben, da ich mich mit der Einordnung von sowas in ein bestimmtes Genre immer ziemlich schwer tue. Darum hier einfach zwei Lieder von ihr, “Just for Now” und “The Moment I said it“, und die Empfehlung sich nächsten Monat das Album zuzulegen.
I’m a unicoooooooooooooooooooorn! Das ging mir nur gerade so durch den Kopf. Heute ist wieder so ein Tag, mein lieber Scholli. Heute morgen um 4 Uhr saß ich in meinem Bett und versuchte einen Blogeintrag zu schreiben. Klappte auch ganz gut, bis dann plötzlich die Worte fehlten. Zack. Kam einfach nix mehr raus. Wenn einem dann plötzlich das passende Wort fehlt, oder gar nichts mehr einfallen will, dann schreibt es sich meist recht ungemütlich, was mich dann immer aufregt. Von wegen aufregen, heute ist mir mal wieder die Hose gerissen. Mitten im Schritt, die neugewonnene Frische untenrum kam anfangs gut, die komischen Blicke eher nicht. Ähnlich doof, Google, die Wichs-Sau (sorry), löscht meine Bookmarks. Man kann sich ja seine Google Startseite individuell einrichten, mit Feeds, dämlichen Zitaten, whatever, und eben auch Bookmarks, aber so nach und nach verschwinden meine Bookmarks da. Bad Request, Error 404, ob das jetzt daran liegt das 99,9% der Bookmarks nur Tierpornoseiten waren weiß ich nicht, meine Mail an Google blieb unbeantwortet. Wo wir beim Thema Inkompetenz wären. Wer hier ab und an mal mitliest weiß, dass ich… ach egal, na jedenfalls schicke ich öfters mal mehrere oder etwas größere Daten an Kunden raus, die sind dann meistens gezippt oder gerart. Kennt man ja. Manchmal lade ich aber auch die Daten einfach so hoch, Videos im Mpeg Format beispielsweise. Man glaubt gar nicht wie grenzenlos… chhhrrrrfffrrnnnzzz manche Leute so sind. Da kommen Stunden später Mails zurück sie können die Mpegs nicht öffnen, oder die werden direkt im Browser geöffnet, oder sie kriegen die Rar Datei nicht auf, oder, und das jetzt echt ungelogen, ein Mitarbeiter von Microsoft der ‘ne Zip Datei nicht aufbekommt. VERDAMMTE SCHEISSE DU ARSCHLOCH, ABER TWITTERN KANNSTE, JA? OAAAAHHHHRRRRRR!!!!! Will ich dann immer antworten. Aber geht ja nicht, Kunde ist König, jaaajaaa. Und ständig muss ich laufen wie der bekloppte von nebenan, aus Angst ich könnte mir so eine scheiß Sicherheitsnadel in meine Rentenversicherung rammen! Nicht dass das auffallen würde, in München laufen ja eh die meisten Leute wie als hätten sie es nie gelernt. Habe ich das mal erwähnt? Hier, in München, kann, keiner, normal, laufen. Keiner! Ob die Füße von Geburt an im 180° Winkel zueinander stehen oder das eine Bein um 2 Meter kürzer ist als das andere, was auch immer, aber es vergeht kein Tag an dem ich nicht auf dem Weg zur Arbeit mindestens zwei Leute sehe die daherwatscheln wie Donald Duck es tun würde wenn er denn eine echte Ente statt eines genmanipulierten Menschen wäre. Äh.. ja.
Genug aufgeregt jetzt, es gibt auch schöne Sachen. Beispielsweise kommt am Sonntag Paul Kalkbrenner nach München, das wird so awesome, das glaubt man gar nicht. Und seitdem ich die krassesten Achterbahnen in Rollercoaster Tycoon 3 entwerfe denke ich ernsthaft über eine Karriere als Achterbahndesigner nach. Das ist doch wie im Spiel, oder? Hoch und runter, Looping oder Schraube, zack fertig, und dann direkt 100 Testfahrten mit Zuckerwatte. Genau wie mit den Affen. Meine Mom hat mir einfach mal so ein Tee-Probier-Set geschickt, also eigentlich nur einen Karton mit vielen verschiedenen Tee-Sorten, das ist ziemlich knorke, so kann ich mal ein paar ausprobieren. Tee ist schon gut. Ja. Besser als Whiskey. Da wollte mir doch letztens glatt einer (eine Mitfahrgelegenheit um genau zu sein) Whiskey mundig machen, und präsentierte mir verschiedenste Pröbchen von guten Wässerchen. Der eine etwas torfiger, der andere etwas dunkler, der dritte etwas blumiger, im Abgang auch sehr kernig, geschmacklich eher depressiv und auf der Zunge recht ölig. So in etwa. War aber alles immernoch Whiskey, und dafür kann ich mich einfach noch nicht erwärmen, nicht so wie Kartoffeln, die mochte ich früher nicht, heute sind sie aber sehr willkommen, neben einem saftigen Steak oder so. Von wegen Steak, Donnerstag geht es für einen Dreh bis Freitag nach Leipzig, das wird fein.
Was ich hier wieder für einen Käse schreibe, schnell ein Video einbauen, dann merkts keiner. So und jetzt gehe ich mit sicherheitsnadelverziertem Loch in der Hose nach Hause.
MSTRKRFT – Featuring John Legend
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