Es ist 1 Uhr nachts, ich sitze in jahrelang nicht mehr getragenen Klamotten draußen im Nieselregen und schrubbe die Pflastersteine vor dem Haus. Verdammte scheiße, dass das Schicksal auch nie aufhört einem ein Malheur nach dem anderen aufzudrücken. Bei Sixt waren die Server abgekackt, meine Reservierung für den Sprinter war weg und alles musste per Hand neu gemacht werden, das Auseinanderbauen der Inneneinrichtung dauerte länger als geplant und das Navi mochte anscheinend Landstraßen und 30er Zonen lieber als die Autobahn. Schlussendlich kam ich aber an, konnte mir beim Ausladen die bekannten Standpauken meines Vaters anhören, die Farbe zum Streichen einpacken und mich wieder auf den Weg nach München machen. Weitere 300 Kilometer später, inzwischen Mitternacht, freue ich mich auf das warme Bett, reiße die Seitentüre vom Sprinter auf und da passiert es. Der große Farbtopf kippt um und läuft aus, färbt erst den halben Laderaum und danach den Boden darunter weiß. Panik macht sich breit, und ich tue das was ich in solchen Situationen immer tue: erstmal gar nichts.
Zwei Stunden später gebe ich auf. Zwar habe ich es geschafft mindestens die Hälfte der weißen Farbe vom Boden auf meinen Hose zu schaufeln, aber ein großer Fleck bleibt. Das bisschen Sand das ich am Ende noch draufstreue hilft da reichlich wenig, und so bleibt mir nichts weiter übrig als mich zu fragen wieso mir immer so eine verfluchte Scheiße passiert, und wieso gerade immer dann wenn ich sowieso keinen Bock darauf habe. Nicht dass man jemals Bock auf sowas hätte, aber nach einem sowieso schon verkackten Tag könnte man doch zumindest auf ein einigermaßen glatt laufendes Ende hoffen. Da hilft nur eines, aufheiternde Musik oder ein guter Porno. Wenigstens wird sich München jetzt auf ewig an mich erinnern. Oder mindestens ein paar Jahre.
Ha! Habter jetzt gedacht, wa?
Steig auf den Zug der Liebe, genieße die frisch erblühte Frühlingssonne und lausche dem Takt deines Herzens. Meine Damen und Herren, es ist mal wieder Zeit für Afros und ein bisschen Herzenswärme. The O’Jays mit Love Train. Hach ist der Frühling schön.
Gerade bin ich ziemlich faul, aber das macht gar nichts. Naja, eigentlich schon, denn neben der Küche und meiner Wohnung, die beide mal wieder ordentlich auf Vordermann gebracht werden könnten, wartet auch noch eine Menge anderer wichtiger Krams auf mich, wichtig im Sinne von “Hey, der Shit wird dein Leben ändern, also kümmer dich mal darum! Saftsack!”. Oder wichtig im Sinne von “Du schiebst das jetzt schon ewig vor dir her du Arschloch, langsam wirds echt mal Zeit!”. Naja, wie auch immer, denn obwohl ich gerade so faul bin habe ich dabei beste Laune, schuld daran sind Miss S. und Herr T., wegen denen ich seit zwei Stunden schon grinsend vor dem Laptop sitze, diese freshe Mucke höre und dabei diesen unfassbar guten Blog lese. Weil ich bei mindestens jedem zweiten Post dort entweder “Ha, stimmt!” denke oder mich an die Momente zurückerinnere in denen es mir genauso ging habe ich so gute Laune dass ich am liebsten kotzen möchte. Ich sollte beide verklagen, sie haben mir zwei Stunden meiner wertvollen Zeit gestohlen, die ich viel besser hätte nutzen können. Zum Beispiel damit die Küche aufzuräumen, eine Burg aus Sofapolstern und Bettdecken zu bauen oder rauszugehen und nach meiner Traumfrau zu suchen. Verdammt.
Awesome
Bitches
Ich bin natürlich wieder mal der Letzte der sowas mitbekommt, wie immer. Naja, egal, ich habs eben erst entdeckt und finde es fantastisch. Das schon drei Monate alte (in Internet-Zeit sind das 30 Jahre) Video zu Massive Attacks Lied “Paradise Circus”, vom neuen Album Heligoland, von dem ich ja inzwischen etwas enttäuscht bin. Dennoch, das Video ist einzigartig. Pornodarstellerin Georgina Spelvin erzählt von ihrer Faszination fürs Drehen.
Da das Video automatisch startet, erst nach dem Klick! [...zeig mir den Rest!]
Hach, ich denke im Zickzack. Ich habe hier mal wieder zig Beiträge rumliegen, alle mehr oder weniger halb fertig, aber noch nichts wirklich Ganzes. Da wären jede Menge Kurzreviews, von teilweise schon wieder längst aus den Kinos verschwundenen Filmen, mein kleiner Jahresrückblick auf das letzte Kinojahr (bzw. auf das was dort nicht lief), dann die Reviews zu Avatar und Zeiten ändern sich, und schlussendlich noch ein paar andere Sachen, die eigentlich nicht minder wichtig sind. Mal schreibe ich hieran, mal daran, und plötzlich fällt mir etwas Neues ein und ich fange einen neuen Post an, der auch wieder nicht fertig wird. Tja, so ist das, passt aber sinnbildlich ganz gut zu meiner momentanen Befindlichkeit, wo eigentlich meilenweit voneinander entfernte Gedanken gleichzeitig aufpoppen und mich solange hin und her springen lassen bis ich kapituliere und mich wieder schlafen lege.
Wie auch immer, damit es hier mal wieder etwas zu schauen gibt, hier ein neues Musikvideo von Xavier Naboo Naidoo. Von dem Fuzzie kann man ja halten was man will, persönlich käme ich mit ihm wohl auf keinen grünen Zweig, und obwohl es mir so vorkommt als würden sich seine Lieder kürzlich alle irgendwie gleich anhören mag ich das folgende mit dem Titel Halte durch doch ganz gerne. Vor allem aber das tolle Video weiß zu beeindrucken. Yay!
Eigentlich wollte ich folgendes Video ganz anders posten, da aber mein Laptop gerade mal wieder ordentlich ausflippt gibt es das jetzt einfach so. Schönes Video, schöner Song. Bewerbungsfilm im Fach Kamera an der Wiener Filmakademie. Abgelehnt.
Nur so zum Aufwachen. Bitte auf HD umstellen, sonst klingts extrem beschissen, du kleine Gangsterbraut.
WOH WOH WOOH! Guns! Rappers! Guns! Rappers! Goldie Lookin’ Chain mit Guns don’t kill people.
Der Titel lässt zwar etwas anderes vermuten, beispielsweise eine Dokureihe über Ben Stiller und sein Frat Pack, wobei, so awesome sind die Jungs inzwischen gar nicht mehr, und vor allem Vince Vaughn hat mich erst letzte Woche in All Inclusive ziemlich enttäuscht. Dafür war aber Tropic Thunder ziemlich gut, was allerdings zu einem guten Teil am fantastischen Robert Downey Jr. lag, und der wird ja nicht zum Frat Pack gezählt, genau wie Jim Carrey, dessen letzte Filme aber auch wirklich nicht der Kracher waren. Die 90iger waren einfach seine Zeit. Naja, aber egal, das hat ja auch alles hiermit gar nichts zu tun, denn hier geht es um etwas ganz anderes. Diese These dass sich alle Pop-Hits der letzten Jahre gleich anhören oder auf den gleichen Mustern basieren ist ja nicht mehr neu, das ganze so schön performt habe ich aber bisher noch nicht gesehen. The Axis of Awesome mit 4 Chords. Der Sänger erinnert mich irgendwie ziemlich stark an Jack Black, und der ist ja auch im Frat Pack, also irgendwie…
Nimmst du wohl die Sunglasses ab, du Stück du? Perfekter Song um den Freitag zu beginnen, oder um ihn zu beenden. Naja… Mittwochs geht der aber auch. Ezra Furman and the Harpoons mit Take Off Your Sunglasses.
Glotzkind Blog
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