Steig auf den Zug der Liebe, genieße die frisch erblühte Frühlingssonne und lausche dem Takt deines Herzens. Meine Damen und Herren, es ist mal wieder Zeit für Afros und ein bisschen Herzenswärme. The O’Jays mit Love Train. Hach ist der Frühling schön.
Gerade bin ich ziemlich faul, aber das macht gar nichts. Naja, eigentlich schon, denn neben der Küche und meiner Wohnung, die beide mal wieder ordentlich auf Vordermann gebracht werden könnten, wartet auch noch eine Menge anderer wichtiger Krams auf mich, wichtig im Sinne von “Hey, der Shit wird dein Leben ändern, also kümmer dich mal darum! Saftsack!”. Oder wichtig im Sinne von “Du schiebst das jetzt schon ewig vor dir her du Arschloch, langsam wirds echt mal Zeit!”. Naja, wie auch immer, denn obwohl ich gerade so faul bin habe ich dabei beste Laune, schuld daran sind Miss S. und Herr T., wegen denen ich seit zwei Stunden schon grinsend vor dem Laptop sitze, diese freshe Mucke höre und dabei diesen unfassbar guten Blog lese. Weil ich bei mindestens jedem zweiten Post dort entweder “Ha, stimmt!” denke oder mich an die Momente zurückerinnere in denen es mir genauso ging habe ich so gute Laune dass ich am liebsten kotzen möchte. Ich sollte beide verklagen, sie haben mir zwei Stunden meiner wertvollen Zeit gestohlen, die ich viel besser hätte nutzen können. Zum Beispiel damit die Küche aufzuräumen, eine Burg aus Sofapolstern und Bettdecken zu bauen oder rauszugehen und nach meiner Traumfrau zu suchen. Verdammt.
Awesome
Bitches
Manchmal kommt ja auch bei mir der Nerd durch, und da ich wie letztens erwähnt gerade total auf StarCraft 2 abfahre komme ich nicht drumrum dieses fantastische Match zu zeigen. PredY gegen fiRstaNdLast, 50 Minuten lang ausgeglichene Kämpfe und Map-Control, Terraner gegen Protoss, Stim-Packs und Psi-Storms deluxe und am Ende das “Ohhh, a mothership coming out!”. Geil! Und in fettem HD.
Ehe ich es vergesse, mit den letzten Zügen des Winters ist die Zeit des Gruseln in Form der Fantasy Filmfest Nights mal wieder gekommen. Dieses Wochenende werden in München und Stuttgart alle Horror-, SciFi- und Asia-Fans eingeladen ihre komplette Freizeit zwischen ihresgleichen Popcorn-mampfend im Kino zu verbringen. Ich freue ja schon lange auf den Film Splice von Vincenzo Natali (dem Regisseur von Cube, Cypher und Nothing, alle drei sehr sehenswert), Mr. Romero ist natürlich mit Survival of the Dead am Start, von dem ich mir allerdings nach der Land of the Dead Gurke und ein paar wirklich langweiligen Trailer nicht viel erwarte. Heartless hört sich auch ziemlich interessant an, und wenn ich Vergleiche mit H.P. Lovecraft höre werde ich ja sowieso immer ganz feucht. Außerdem ist Clémence Poésy mit dabei, und für die halte ich ja seit Brügge immer einen Platz in meinem Bett frei. Auf Daybreakers, einer modernen Vampirdystopie, mit Hawke, Dafoe und Neill, freue ich mich auch schon eine ganze Weile, bei [REC]2 bin ich mir noch unsicher, der erste war zwar toll, aber Sequels zu so einzigartigen Filmen sind meistens genau das Gleiche nur nochmal aufgewärmt. Sehr interessant ist sicher auch Summer Wars, ein Anime-Streifen der sich mit dem Thema der virtuellen Avatare auseinandersetzt. Zu guter letzt sei hier noch The Shock Labyrinth erwähnt, der von Takashi Shimizu, dem Kopf hinter Ju-On in schniekem 3D daherkommt und die dritte Dimension wohl für ein paar interessante Effekte nutzt.
Splice, Summer Wars und Daybreakers werde ich wohl auf jeden Fall ansehen, den Rest je nach Lust und Laune. Die komplette Filmliste für München gibt es hier, jetzt noch die Trailer zu allen Filmen.
Splice
Daybreakers
Summer Wars
Heartless
Survival of the Dead
[REC]2
The Shock Labyrinth
The Collector
Red Riding: 1974
La Horde
There we go. Oscars 2010 – Liveblogging mit mir und Lukas.
Tschatsching, and it’s over. Hätte man sich sparen können dieses Jahr. Nicht nur langweilige Show, auch doofe Gewinner.
Heute ist die Oscar-Nacht, yay! Nicht dass der Oscar für echte Filmfans wirklich eine Bedeutung hätte, meist sind es nicht die besten sondern die hollywoodigsten Filme die dort absahnen, und ganze Genres werden komplett außen vor gelassen, trotzdem ist er mit eines der größten Events des Jahres und zumindest dafür gut zu sehen welcher Star es dieses Jahr nötig hat seine Titten auf dem roten Teppich zu präsentieren um im Google-Rank wieder aufzusteigen. Wie auch immer, dieses Jahr wird es anders, größer, besser und schöner, denn die gesamte Redaktion von GlotzKind.de (= ich) bloggt live mit und begleitet euch mit kompetenten Informationen und fachlich äußerst relevanten Kommentaren durch die Nacht. Damit das Niveau dabei nicht allzu sehr im Boden versinkt habe ich mir Verstärkung in Form von Grandmaster Luckey Lukas dazugeholt, der mit genügend Würze im Wortwitz schon so einige hoffnungslose Filme immerhin erträglich gemacht hat. Mehr Informationen dazu später.
Die ganze Chose beginnt auf Pro7 um 1.15 Uhr mit der Vorberichterstattung, um 2 Uhr geht es dann los und spätestens um 6 Uhr bin ich auf der Tastatur eingeschlafen und Steve Martin und Alec Baldwin sagen Au revoir. Um euch ein klein wenig in den bevorstehenden Tränen- und Dankesredenmarathon einzustimmen folgen jetzt zwei sehr schöne Videos. TED bleibt dabei geil zu sein und ließ James Cameron (Avatar, ihr erinnert euch?) 17 Minuten lang über seine Geschichte, seine Fantasie und sein Leben sprechen. Das zweite Video stammt von der fantastischen Cracked Crew, und ist nicht weniger als ein Trailer zu jedem Film der je einen Oscar gewonnen hat.
Pencil Face ist ein ziemlich fresher Short von Christian Simmons unter dem Label von Dandy Dwarves. Mich erinnert das ja an die Kurzgeschichten von Stephen King, bis auf den fehlenden Sex und Gore. Auf jeden Fall geile Atmosphäre.
Dämlich und unhöflich.
So hat mir gerade eine Freundin eine Bekannte beschrieben, und ich kann mir nicht erklären wieso ich seit 15 Minuten darüber lachen muss.
Ich bin natürlich wieder mal der Letzte der sowas mitbekommt, wie immer. Naja, egal, ich habs eben erst entdeckt und finde es fantastisch. Das schon drei Monate alte (in Internet-Zeit sind das 30 Jahre) Video zu Massive Attacks Lied “Paradise Circus”, vom neuen Album Heligoland, von dem ich ja inzwischen etwas enttäuscht bin. Dennoch, das Video ist einzigartig. Pornodarstellerin Georgina Spelvin erzählt von ihrer Faszination fürs Drehen.
Da das Video automatisch startet, erst nach dem Klick! [...zeig mir den Rest!]
Glotzkind Blog
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