Who the fuck are you?

31. Januar 2010 - 06:01 Uhr | Kategorie: Gedanken | 1 Kommentar

Aus aktuellem Anlass eine Frage: Können Positionen Menschen verändern?

Mit Positionen meine ich Stellungen, Titel, Posten, all sowas, im Job, im Alltag, in der Schule, auf einem Schiff, in der Politik, überall. In meinem speziellen Fall geht es um den Job. Stellungen haben wir überall, keine Zivilisation kommt ohne sie aus. Der Chef, der Lehrer, der Stammeshäuptling oder das religiöse Oberhaupt, überall gibt es Menschen die vom Rang her über anderen stehen. Manchmal fest im System integriert, durch Titel oder Gesetze, manchmal weniger offensichtlich, durch Geld, Ruhm oder einfach Macht.

Meine Motivation für diesen Text ist folgende, wie manche wissen arbeite ich in einem relativ kleinen StartUp-Unternehmen. Das bedeutet dass die strukturelle Organisation der Positionen noch relativ locker gehandhabt wird, Titel werden auf dem Papier vergeben, sind aber oft nur dazu da um sich per E-Mail Anhang zu profilieren oder um das Xing-Profil hübsch zu gestalten. Mit dem Chef wird wie mit jedem anderen gesprochen, abends gesoffen, und der vermeintliche Unterstellte knipst das Licht auf der Toilette aus sobald man dort sitzt. Mit den wachsenden Aufgaben und den wachsenden Verantwortungen werden irgendwann aber klare Grenzen, Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse immer wichtiger, ein Fakt der spätestens mit dem Organigramm im internen Mail-Verteiler unterstrichen wird. Der Sinn dahinter ist ein ganz logischer, Produktivität. Statt stundenlangen Diskussionen unter Gleichgestellten ist es wirtschaftlich einfach vorteilhafter jemanden zu haben der die Befehlsgewalt, damit aber natürlich auch die Verantwortung hat. So jedenfalls die Theorie.

In meinem speziellen Fall geht es um folgendes, du (und mit “du” meine ich “ich”, mit “du” schreibt es sich aber besser) bist also in diesem Start-Up, in dem alle mehr oder weniger auf einer Höhe stehen was die Stellung angeht. Es gibt den Chef, klar, der Rest, vor allem die Mitarbeiter mit denen du viel zu tun hast, sind aber alle gleichberechtigt, gleichwohl natürlich jeder sein eigenes Spezialgebiet hat. Dann kommt der oben genannte Tage, plötzlich hast du das Organigramm der Firma in deinem Postfach, plötzlich stehen Leute über dir und unter dir. Du (unt damit meine ich immernoch “ich”) nimmst das relativ locker, dir hat sowas noch nie viel bedeutet (dazu unten aber noch mehr), die Tage ziehen dahin und die Arbeit läuft fast wie gewohnt weiter. Irgendwann jedoch merkst du, wie sich manche die neue Struktur mehr zu Herzen nehmen, langsam aber sicher ändern sie vielleicht ihre Umgangsformen, ihr Verhalten, und irgendwann kommt der Tag an dem der Kollege mit dem du dich vor zwei Wochen noch bestens verstanden hast eine Entscheidung trifft, etwas tut, was dir plötzlich vor Augen führt wie sehr er sich doch verändert hat. Das könnte natürlich vieles sein, in meinem Fall geht es aber nicht um eine rein wirtschaftliche Entscheidung, sondern um etwas was dich persönlich betrifft, etwas was man gemeinhin vielleicht als unkollegial bezeichnen würde. Nehmen wir mal als ganz dämliches Beispiel dass du einen Tacker oder sowas von der Arbeit mitgehen lässt, irgendetwas was der Firma auf jeden Fall nicht wirklich schadet. Der Kollege, der darüber vor zwei Wochen, als ihr noch mehr oder weniger auf einer Stufe standet, hinweggesehen hätte, klagt dich nun öffentlich beim Chef an, er verpetzt dich quasi.

Jetzt die Frage, warum? Eine Möglichkeit wäre dass er sich tatsächlich verändert hat. Es ist vielleicht das neu entstandene Pflichtbewusstsein gegenüber der Firma, das ihn so handeln lässt. Mit der neuen Position fühlt er sich nun auch für mehr verantwortlich und hat seine Prioritäten neu gesteckt. Könnte sein. Eine weitere Möglichkeit könnte sein, dass er die Ansichten schon immer hatte, sich bisher nur nie in der Stellung sah diese auch offen auszudrücken. Während er sich seinen Teil davor dachte, nach außen aber nur seinen Befugnissen nach gehandelt hat, so fühlt er sich mit der neuerdings fest definierten Struktur in der akzeptableren Lage so zu handeln wie er es auch schon davor gerne getan hätte. Vielleicht hat sich da sogar einiges angestaut, wer weiß.

Möglich wäre aber auch, und da wird es für mich eigentlich erst interessant darüber nachzudenken, ist dass er sich gar nicht verändert hat, vielleicht liegt es an mir, vielleicht bewerte ich seine Entscheidungen, jetzt wo er über mir steht, anders, verurteile mehr, sehe es kritischer, weil ich generell das Handeln von höher gestellten Menschen negativer bzw. kritischer sehe als das von Menschen niedrigerer Position. Ich denke das ist eine weit verbreitete Denkweise. Fährt meine Mutter 20 km/h zu schnell und wird geblitzt sage ich “Hey, da bin ich nicht besser, kann mal passieren”, tut das aber Angela Merkel steht sie morgen in der Bild-Zeitung mit der Überschrift “Deutschland von Verkehrssünderin regiert” und die halbe Nation regt sich darüber auf.

Denke ich vielleicht so? Mein Verhältnis zu Autoritäten war schon immer zwiegespalten, für mich war was auf dem Papier stand noch nie Gesetz. Lehrer, Polizisten oder der Bürgermeister, alle waren Dus, nie Sies, und hatten mir nicht mehr zu sagen als irgendein dahergelaufener Hampel im Clownskostüm. Das hat sich bis heute nicht geändert, was ich von den Menschen halte und wie ich sie behandle hat nichts damit zu tun was vor ihrem Namen oder auf ihrer Dienstmarke steht, oder wie alt sie sind. Das große Schlagwort ist da Respekt. Wer von mir wie behandelt wird hängt davon ab wie er sich mir gegenüber verhält, was er kann, was er sagt und was er denkt, und alle fangen auf der gleichen Stufe an. Ein guter Freund der mir sagt ich soll die Schnauze halten wird damit mehr erreichen als ein Polizist der sich benimmt wie ein Trottel, eine Tatsache die mich in meiner Vergangenheit schon das ein oder andere Mal in Schwierigkeiten gebracht hat. Cholerische Lehrer deren Wissen ich auch komplett aus dem Schulbuch lesen konnte hatten mir nichts zu sagen, während welche die sich für ihr Thema begeisterten und die mich gleichgestellt behandelten stets mehr als ein offenes Ohr bei mir fanden. Menschen die das anders sehen sind für mich meist sofort unten durch. Jemand, dem ich anmerke, dass er mich, durch seine Position mir gegenüber, nicht als gleichwertig behandelt, wird von mir gnadenlos boykottiert, und ich habe einen Heidenspaß daran ihn, bzw. seine Position, ganz offen zu untergraben. Denn das ist für mich die wahre Respektlosigkeit. Weswegen sollte ich Menschen respektieren, von denen ich außer ihrem Titel nichts weiß? Ein Grundrespekt vor jedem fremden Menschen ist natürlich da, behandle jeden so wie du auch behandelt werden willst trifft es in der Praxis ziemlich gut.

Respekt bekommt niemand geschenkt, für mich müssen ihn sich die Menschen erarbeiten, und das hängt immer von der jeweiligen Persönlichkeit ab, im Beruf aber vor allem auch durch die Fähigkeiten. Mir ist egal ob irgendwo steht wer befugt ist die Entscheidungen zu treffen, ich lasse denjenigen entscheiden der am meisten Ahnung von der Materie hat. Und da bin ich großer Zweifler an der oben erwähnten pyramidisch aufgebauten Hierarchieform, die zwangsweise am Ende immer Menschen Entscheidungen fällen lässt, die in den Gebieten wo sie gefällt werden müssen weniger Fachwissen haben als manche Unterstellte. Prinzipiell könnte das funktionieren, aber nur in der Utopie in der diese Menschen tatsächliche Objektivität an den Tag legen könnten, in der sie sich auf kompetentere Leute verlassen würden, was das ganze System aber sowieso wieder mehr oder weniger hinfällig machen würde. Das Problem ist dass es oft nicht die Menschen mit dem meisten Fachwissen sind, die im Organigramm weit oben stehen, sondern die die dort über einen anderen Weg reingerutscht sind, oder einfach weil sie gut reden und sich gut verkaufen können, beides Fähigkeiten die meiner Erfahrung nach so gut wie nie proportional zur tatsächlich Kompetenz wachsen, eher umgekehrt. Oft werden auch organisatorische Kompetenzen mit inhaltlichen verwechselt, bzw. mehr auf ersteres geachtet.

Gut Björn, jetzt hast du dich wieder in ein Thema verrannt in das du gar nicht hinein wolltest. Hierarchien. Also: habe ich ein Problem mit Autoritäten? Mit Befehlsketten? Ich glaube nicht, jedenfalls nicht mit meiner Meinung nach logischen, die nach echten Fähigkeiten und Kompetenzen aufgebaut sind. Komme ich als Frischling in eine Firma und arbeite mit jemandem der schon 20 Jahre Erfahrung in dem Gebiet hat würde ich sicher seine Entscheidungen nicht blindlings alle als Mumpitz abtun. Hat mein Chef aber noch nie etwas mit meinem Gebiet zu tun gehabt und will mir trotzdem sagen was ich zu tun habe, dann, verdammt, dann ja.

Kommen wir mal zum ursprünglichen Thema zurück. Können Positionen Menschen verändern? Die Antwort ist prinzipiell klar, ja, natürlich können sie das. Macht bedeutet Freiheit, und Freiheit bedeutet Dinge tun zu können die man davor nicht tun konnte. Ob die Macht echt ist, oder nur durch den Titel oder die Stellung suggeriert wird, spielt dabei keine Rolle, wer daran glaubt handelt auch danach, und jeder der eine bestimmte Stellung in einem System hat neigt auch dazu daran zu glauben. Das ist die große Gefahr die damit einher geht, man bleibt so lange Zweifler des Systems bis man selbst Teil davon ist. Wie schnell und radikal man sich dahingehend verändern kann zeigt wohl das Stanford-Prison-Experiment ganz anschaulich.

Die Frage, ob der Mensch, in meinem speziellen Fall, auch schon früher so gehandelt hätte, sich aber nicht in der Position dafür sah, oder erst jetzt die neugewonnene vermeintliche Verantwortung sah so zu handeln, ist allerdings immernoch nicht beantwortet. Auch nicht die Frage nach seinen eigentlichen Beweggründen. Vielleicht ist der Grund ja auch ein ganz anderer, ich weiß es nicht. Ich werde wohl einfach nachfragen müssen. Menschen können manchmal so fürchterlich kompliziert sein.



Holy Shit

30. Januar 2010 - 03:39 Uhr | Kategorie: Bewegtes Bild, Neuigkeiten | 1 Kommentar

Some serious shit is going on. Langsam denke ich wahrlich darüber nach meinen fucking Blog komplett auf englisch umzustellen. Naja, vielleicht auch nicht. Egal, denn krasser Scheiß geht ab, irgendwie. Äktschn popäktschn. Einmal hat inzwischen Camerons Avatar Kassenprimus Titanic vom Thron der erfolgreichsten Filme aller Zeiten gestoßen (Quelle). Und ich will jetzt nichts von Inflation und sowas hören, fuck, Cameron muss dicke Eier haben, das geht ja gar nicht. 1,841 Milliarden Dollar in sechs Wochen! 1.841.000.000,00 Dollar. Das ist so viel wie… wie… mir fällt nicht mal was ein. Okay, sagen wir es so, im Durchschnitt geht ein Mensch einmal am Tag aufs Lokus und bringt Obama ins weiße Haus. Oder er kündigt Roberto Blanco die Miete, wie ihr wollt. Sorry, die mussten sein. Jetzt nehmen wir an, ein Ticket kostet grob 10 Dollar (Überlängenzuschlag, ihr Schweine!). Das würde bedeuten dass den Film schon 184.100.000 Menschen im Kino gesehen haben. Das widerum würde bedeuten dass, würden pro Sitzung genau 100 Leute ins örtliche Kino rennen um Avatar zu sehen, man insgesamt 1.841.000 Mal stuhlen müsste (klingt das etwa besser?), was grob 5171 Jahre wären, und was ich eigentlich damit nur sagen will, heilige Scheiße, wäre das ein riesen Haufen.

Weiter gehts. Miramax ist tot. Wooooooot?? Die 1979 gegründete von den Weinstein-Brüdern gegründete Produktions- und Verleihgesellschaft wurde 1993 von Disney aufgekauft, die seither der Schmiede für eher ungewöhnliche Filme wie Reservoir Dogs, Dogma oder Das Leben ist Schön unzählige Steine in den Weg schmissen. Höhepunkt der Zickereien war das Jahr 2004, als Disney der Firma die Veröffentlichung von Moores Fahrenheit 9/11 verbot, die Weinsteins den Film von ihrem Privatvermögen aufkauften und unter eigenem Label in die Kinos brachten. 2005 verließen die Brüder entgültig ihre Firma und ließen alle Rechte bei Disney, die dann gestern, am 29. bekannt gaben, die Firma zu schließen und alle Mitarbeiter zu entlassen. Dafür habe ich nur einen Kommentar, und auch der bringt das Niveau dieses sowieso schon viel zu vulgären Eintrags nicht wieder über die Gürtellinie: Wichser!
Manche werden sagen, scheiß doch drauf, ich sage, ja, scheiß doch drauf, scheiß doch auf Filme wie Wenn Träume fliegen lernen, Chicago, Gottes Werk und Teufels Beitrag, Shakespeare in Love, Good Will Hunting, Pulp Fiction, Der englische Patient, oder oben genannte. Waren sowieso alle richtig richtig mies, haben auch keinen versteckten Talenten und unbeachteten Sahnestückchen die ihnen angemessene Beachtung beschert, ne, echt nicht. Scheiß auf Tarantino, scheiß auf Kevin Smith.
Ab jetzt boykottiere ich alles was von Disney kommt. Alles! Moment, Avatar ist doch nicht von Disney, oder? Nein? Gut.

So, was noch. Vergessen. Egal.



Oettinger talking english very gut.

26. Januar 2010 - 01:16 Uhr | Kategorie: Alltag | 1 Kommentar

Armes, armes Deutschland. Moment, ich bin ja Deutscher. Fuck.

DirektDenglish



David Blaine bei TED

22. Januar 2010 - 21:01 Uhr | Kategorie: Alltag | 1 Kommentar

David Blaine hält einen Vortrag darüber, wie er es geschafft hat für 17 Minuten die Luft anzuhalten und damit den damaligen Weltrekord zu brechen. Man kann Blaine ja viel vorwerfen, und irgendwie scheinen ihn seine ganzen Experimente auch leicht weich in der Birne gemacht zu haben (oder er ist einfach ständig stoned), aber er lebt für die Kunst der Verzauberung und ist wohl einer der wenigen die die alten Künste der Magie noch wirklich repräsentieren. Gefährliche Stunts gehörten immer dazu, auch wenn Konsorten wie David Copperfiled inzwischen längst vergessen haben dass es in der Zauberei um mehr geht als nur um Hasen die aus Hüten gezogen werden. Und zumindest Blaines debiles Kichern ist das Video allemal wert.


DirektBlaine



Kubricks Erbe

21. Januar 2010 - 14:10 Uhr | Kategorie: Alltag | Noch nicht kommentiert...

Manchmal, ganz ganz selten, mag ich das Internet ja.

Update: Das ist mal wieder so etwas was wohl nur ich lustig finden werde. Aber ich konnte es nicht lassen und habe mal eben meine Profi-Photoshop Skills angeworfen. Being the adventures of a young man whose principal interests are rape, ultra-violence and Beethoven. Mir egal was ihr sagt, ich muss es feiern :D
Originalbild nach dem Klick.

ClockwerkOrangeBoy

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The Golden Globes

18. Januar 2010 - 21:18 Uhr | Kategorie: Bewegtes Bild, Gedanken | 3 Kommentare

Die Golden Globes sind raus, die Aufwärmrunde für die Oscars hat also begonnen. Die ganze Liste der Gewinner poste ich mal nicht. Ach fuck it, warum eigentlich nicht, wenn man es so schön von den Fünf Filmfreunden klauen kann. Von den Fünf Filmfreunden. Die Fünf Filmfreunde. So, Contentklau abbezahlt, die Liste nach dem Klick, hier ein paar eigene Meinungen.

Bestes Drama
Avatar. Naja, insgesamt etwas enttäuschende Auswahl finde ich ja. Inglorious Basterds war toll, hat mich aber auch nicht so sehr vom Hocker gehauen. The Hurt Locker genauso, schöner Film, mehr aber auch nicht. Über den Rest kann ich nichts sagen, habe sie nicht gesehen.

Beste Komödie
Hangover? Ernsthaft? Mein Gott, muss das ein schwaches Jahr gewesen sein, wenn so ein mittelmäßig lustiger Film das Rennen macht.

Beste Regie
James Cameron. Okay, das geht klar, immerhin darf hier die Qualität des Endprodukts (des Films) nur bedingt mitgewertet werden, eher geht es um die regietechnischen Qualitäten. Organisation (über 10 Jahre Entwicklungszeit, neuartige Technik), Arbeit mit den Schauspielern (größtenteils vor Green gedreht), etc. etc., das geht bei so einem Monster von einem Film schon irgendwo in Ordnung.

Bester Hauptdarsteller – Drama
Yesss! Endlich, schon zig Male mehr als verdient, werden Jeff Bridges Leistungen endlich mal ordentlich gewürdigt. Keinem gönne ich diesen Preis mehr als ihm.

Bester Hauptdarsteller – Komödie/Musical
Hätte ich Gordon-Levitt mehr gegönnt als Downey Jr., frische, junge und (nach der bisherigen Rollenwahl zu urteilen) intelligente Jungtalente sollten gefördert werden.

Bester Nebendarsteller
Christoph Waltz. Natürlich verdient. Kann mich aber immernoch darüber aufregen dass der plötzlich überall so gehyped wird, wo ich ihn schon viel (viel viel!) länger als alle anderen für seine Schauspielkunst schätze. Kommissar Rex, anyone?

Bester fremdsprachiger Film
Das freut natürlich das deutsche Filmliebhaber-Herz. Den Filme habe ich allerdings noch nicht gesehen. Wird nachgeholt.

Beste Serie – Drama
Arschlöcher! Echt jetzt. Wie kann man bitte Dexter nach DEM Staffelfinale nicht gewinnen lassen? Oder House, genauso. Mad Men habe ich tatsächlich geschaut, ist ‘ne solide Serie, mehr aber auch nicht. Verbotene Liebe in den zugegebenermaßen fantastisch nachempfundenen 60ern, und in gut. Mehr aber auch nicht. Mann! War bei den Emmys 2009 genau das Gleiche.

Bester Serien-Hauptdarsteller – Drama
Michael C. Hall aus Dexter. Aber sowas von verdient! Sowas von! Sowas! Von!

Bester Serien-Hauptdarsteller – Komödie oder Musical
Alec Baldwin. 30 Rock habe ich nicht gesehen, aber mir fällt es irgendwie schwer zu glauben dass der (endlich mal wieder) fantastisch spielende David Duchovny aus Californication noch zu toppen ist.

Bester Nebendarsteller – Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm
John Lithgow, naja, geht so. Keine schlechte Leistung, mit gut gespieltem Drama punktet man eben oft mehr als mit gut gespielter Comedy. Trotzdem hätte ich lieber Neil Patrick Harris, dem schon bei den Emmys Jon Cryer aus Two and a half men den Preis weggeschnappt hat, gewinnen gesehen.

Aber überhaupt, wo the fuck ist Zombieland? Beste Komödie, bester Hauptdarsteller (Woody Harrelson), beste Nebendarsteller, überall hätte er reingepasst, nirgendwo ist er zu finden, nichtmal nominiert. Was soll das?

 

 

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Montage

18. Januar 2010 - 15:27 Uhr | Kategorie: Alltag | 1 Kommentar

Seit Monaten, ja wenn nicht gar Jahren, war ich heute das erste Mal wieder morgens um 9 Uhr draußen auf den Straßen unterwegs. Richtung Friseur, wer es genau wissen will. Die Geschichte dort lasse ich jetzt mal aus, inzwischen könnte ich sowieso schon ein Buch über mich und meine Friseure schreiben. Wäre dann weniger provokant und eklig als Frau Roches Feuchtgebiete, dafür aber auch nicht geschrieben wie das Tagebuch einer 13-Jährigen. Egal, jedenfalls, ich dachte ja stets dass ich einer der Wenigen wäre die es wirklich hassen früh aufzustehen, gerade an Montagen. Ich mag den Morgen einfach nicht, und damit meine ich nicht den stillen Sonnenaufgang über der Stadt, wenn alle noch schlafen und der Tag langsam beginnt, sondern das geschäftige unentspannte Treiben im frühen Arbeitsverkehr. Ein Blick durch die Frontscheiben der vorbeifahrenden Wagen und in die Gesichter der Passanten belehrte mich aber eines Besseren, nein, nicht nur ich hasse es frühmorgens gestresst durch die Straßen zu hetzen, alle hassen es. Nicht nur ich ziehe dabei ein Gesicht wie ein Nazi der gerade anal vergewaltigt wird, nein, alle tun es. Da frage ich mich doch, wozu der Scheiß? Gibt es wirklich Leute die das mögen? Montags um 7 Uhr aufzustehen? Gibt es wirklich solche sadistischen Chefs, die mit 40 noch bei Muttern wohnen und deren einzige Freude es ist die gequälten Gesichter ihrer Mitarbeiter zu zelebrieren? Fuck, Deutschland, werd mal locker! Wieso kann das ganze Land nicht wenigstens Montags erst um 12 Uhr mit der Arbeit beginnen? Mann mann mann!

Erfreulich hingegen: hier der Trailer zur neuen Adidas Star Wars Collection, fettes Teil! Ich würde ja zu den Millenium Falcon oder X-Wing Schuhen greifen, oder zum blau-weißen Shirt. Hätte ich denn Geld.

DirektAdidas



The sky is blue, motherfucker!

17. Januar 2010 - 23:23 Uhr | Kategorie: Bewegtes Bild | 3 Kommentare

Wundervoll. Was alles bei Untertiteln falsch gehen kann, seht ihr unten nach dem Klick. Es ist als hätte jemand mal endlich einen Missstand, über den ich mich schon länger aufrege, in Bilder gefasst. Vornehmlich passiert das natürlich bei Übersetzungen vom Japanischen ins Englische. Ankreiden kann man das eigentlich niemandem, immerhin kann man froh sein dass es überhaupt irgendwelche Fans schaffen einige der tollen, in der westlichen Welt eher unbekannten Animes zu übersetzen.

stgw1

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Two Trailers from Hell!

14. Januar 2010 - 17:33 Uhr | Kategorie: Bewegtes Bild | 1 Kommentar

Lüge! Weder noch. Zuerst der neue Trailer vom Crazies Remake The Crazies. Das Ganze sieht immernoch sehr fantastisch ist, und meine Vorfreude wächst und wächst. Im Film geht es allerdings nicht um Zombies, eher um Psychopathen die wie Zombies aussehen. Kommt aber im Endeffekt sowieso aufs Gleiche raus, es wird geschnetzelt und getötet. Mit dabei Timothy Olyphant, der mir noch von Scream 2 in sympathischer Erinnerung ist. Kinostart 22. April.

DirektElefant

Zweiter Trailer ist… komisch. Ein Skater der… ähm… ach, schaut es euch selbst an. Machotaildrop heißt das gute Stück, und sieht nach einem ziemlich abgefahrenen Skate-Film aus. Laut den Machern ist der Film “definitely, to some extent, a drug-induced story (based on past memories, of course).“. Na das klingt doch schonmal gut. In die Kinos wird der Film hierzulande sicherlich nicht kommen, die Deutschen schauen lieber richtig innovative Filme, sowas wie Zweiohrküken. Yay! Wer sich die Wartezeit auf den DVD-Release zumindest mal um 6 Minuten verkürzen will, dem empfehle ich dieses nette kleine Behind the Scenes Video.

DirektSkate



Nachweihnachtszeit

14. Januar 2010 - 03:37 Uhr | Kategorie: Alltag | Noch nicht kommentiert...

Weihnachten ist toll. Meistens. Fast genauso toll ist aber auch die Zeit danach, die Zeit in der man ohne schlechtes Gewissen überschüssiges Geld für ziemlich coole Sachen raushauen kann. Das endet bei mir meist so dass ich meine Amazon Wunschliste, die hauptsächlich aus DVDs besteht, langsam aber sicher abarbeite. Gerade neu eingetroffen:

Die Geisha – Manche sagen die Geschichte um das junge Mädchen aus dem fernen Osten transportiere die Emotionen nicht, es ließe sie kalt. Ich aber verliebe mich jedes Mal aufs Neue in Zhang Ziyi. Und ich stehe auf Happy Ends.

Vielleicht, vielleicht auch nicht – Eine klassische Geschichte auf frische Weise erzählt, mit tollen Hauptdarstellern. Isla Fisher, Elizabeth Banks und Rachel Weisz, noch Fragen? Ryan Reynolds, Kevin Kline und Abigail Breslin veredeln das Ganze noch.

Die Regeln des Spiels – Der Film zum Buch Einfach unwiderstehlich von Shootingstar Bret Easton Ellis, aus dessen Feder auch das Buch zu American Psycho entstammt. Viele sagen das Buch sei um einiges besser, ich habe es bisher noch nicht gelesen, finde aber schon die Geschichte des Films und dessen Stil fantastisch. Außerdem auf der Pro-Liste: Shannyn Sossamon mit einer der tollsten Frisuren der Filmgeschichte. Schätze ich.

Das beste zuletzt, die Helge Schneider DVD Box, mit Texas, 00 Schneider, Praxis Dr. Hasenbein und Jazzclub. Vier Filme zum Preis von einem, gerade mal 9 Euro kostet das gute Stück. Das Wochenende ist damit verplant, sechs Stunden purer Wahnsinn inklusive Regiekommentar von Herrn Schneider höchstpersönlich. Das wird ein Spaß! Fehlt nur noch die Elfen Lied DVD Box und mein Durst ist vorerst wieder gestillt.





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