There’s a new girl in town! In den letzten paar Jahren haben die großen amerikanischen TV Sender das Serienformat wiederentdeckt, was uns wunderbarerweise eine ganze Reihe an qualitativ hochwertigen Serien beschert hat. Dr. House, Dexter, Californication, Lost, Greys Anatomy, um mal nur ein paar zu nennen. Immer mehr wurde darauf geachtet, dichte und längere Storys und Charaktere zu etablieren, insgesamt mehr Production Value in den 40 Minuten zu vermitteln. Die American Broadcasting Company, Urgestein der Branche und Tochter der Disney Company, nach Greys Anatomy und Lost wieder stark im Kommen, hat nun von HBO ein neues Format abgekauft welches seit September im amerikanischen TV läuft und dort schon als das neue Lost gehyped wird. Die Rede ist von Flash Forward, die Geschichte um verschiedene Menschen, unter anderem FBI Agenten, die nach einem weltweiten Black Out aller Menschen für 2 Minuten und 17 Sekunden und dabei erlebten Vision von der Zukunft versuchen herauszufinden was zur Hölle da denn eigentlich passiert ist, und ob die Zukunft, so wie sie sie gesehen haben, wirklich eintreten wird.
Das mag sich anfangs zwar recht verwirrend anhören, ist man aber erst mal drin macht diese Serie tatsächlich jede Menge Spaß. Das einzige kleine, wenn auch irgendwie unumgängliche Manko sind die Paradoxen die diese ganze Zukunft-Gegenwart Geschichte mit sich bringt. Zu dem Zeitpunkt zu dem man die Zukunft kennt, kann man diese Verändern, weswegen man eigentlich gar nicht wirklich die Zukunft gesehen hat, sondern nur die Zukunft die stattgefunden hätte, hätte man sie nicht gesehen. Oder ist die gesehene Zukunft tatsächlich unumgänglich? Tja, man weiß es nicht, von den geplanten 25 Folgen der ersten Staffel wurde zuletzt die neunte ausgestrahlt, anschaubar wäre das alles theoretisch auf der ABC Seite, würde man in den USA leben. Alle anderen müssen sich einen anderen Weg suchen (wer sucht der findet!), oder auf den TV Start in Deutschland warten, der laut Pro7 “irgendwann 2010″ stattfinden soll. Bis dahin, hier erst mal ein kleiner Einblick.
Ach und wie immer, Bonuspunkte für John Cho!
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