Während bei den Fünf Filmfreunden gerade die Diskussion läuft ob es der, die oder das Review heißt, hat mir das Ganze mal wieder mein Problem mit den Reviews vor Augen geführt.
Ich schreibe gerne Reviews. Ja wirklich, und eigentlich sollten hier viel mehr davon gepostet sein. Doch schaut man so in meine Review-Kategorie, sieht man dass das letzte schon ein halbes Jahr alt ist. Älter sogar noch. Das ist wirklich schade, finde ich persönlich. Doch es gibt da ein großes Problem was ich momentan mit den Reviews habe. ICH SCHREIBE SIE IMMER VIEL ZU LANGE!
Damit meine ich jetzt allerdings nicht die Länge der Reviews beim Lesen, sondern eher beim Schreiben. Während man so ein Review schnell mal durchgelesen hat, dauert das Schreiben meist doch etwas länger. Die Bilder raussuchen, die Infos sammeln, und das Ganze in einen geschlossen Text fassen der so viel wie nötig aber so wenig wie möglich an Infos bereithält. So jedenfalls ist mein bisheriges Konzept. Dabei kann ein ganzes Review schonmal ein paar Stunden in der Mache sein, je nach Film, je nach Ablenkung, aber leider nicht je nach Zeit. Oft kommt es vor dass ich schön am Schreiben bin, den Film nochmal revue passieren lasse, und aus irgendwelchen Gründen mittendrin oder kurz vor dem Ende eine Pause einlegen muss, oder das ganze auf den nächsten Tag verlegen muss, was relativ fatal ist, denn setze ich mich wieder dran möchte ich meistens am liebsten den kompletten Text umschreiben, und lasse es dann eigentlich gleich komplett den Artikel zu vollenden.
Es ist einfach etwas Anderes, ob ich das Review schreibe während ich den Film vor 3 Stunden gesehen habe, ich meine Ruhe habe und gerade gechillte Musik höre, oder ob ich gerade tausend andere Dinge im Kopf habe und meine Gedanken nicht zu rattern aufhören wollen. Aber wie gesagt, leider klappt es eben nicht immer dass ich ein Review anfange und in einem Rutsch beende, dann nur noch überarbeite. Ein Lösungsansatz war mal die Reviews möglichst kurz zu halten, was aber auch nicht klappen wollte. Es mag doof klingen, aber bestimmte Dinge müssen einfach auf eine bestimmte Weise geschrieben werden, einfach die Hälfte weglassen, wichtige Punkte nicht ausführlich genug zu beschreiben und zu begründen, das geht einfach nicht. Das ist als würde man einen Kuchen nur die Hälfte der nötigen Zeit im Ofen lassen, es mag später wie ein Kuchen aussehen, aber im Grunde schmeckt es beschissen. Dinge die angefangen werden müssen einfach fertig gemacht werden, entweder man komplettiert sie oder man lässt es gleich, halbgares Zeugs ist für die Katz. Übrigens ein Punkt der mich sehr an meiner jetzigen Arbeit stört, denn da ist für nichts genügend Zeit da, kein Projekt das angegangen wird wird zu 100% fertig gemacht, alles ist mehr oder weniger halbfertig, und bleibt auch so, weil dann schon wieder das nächste kommt. Aber das ist jetzt ein anderes Thema.
Also, da haben wir mein Dilemma. Weder kann ich den Aufwand verkleinern, will ich eigentlich auch gar nicht, noch kann ich der Gefahr entrinnen dadurch schon weit fortgeschrittene Artikel nie zu vollenden. Also was tun? Kein Ahnung. Um aber mal zu zeigen, was dadurch inzwischen schon so alles verloren gegangen ist, hier ein kleiner Auszug an Reviews zu Filmen die so gut wie fertig, aber nie vollständig veröffentlicht wurden:
The Wrestler, So finster die Nacht, Ice Age 3, Der Untergang, Wolverine, Terminator 4, Milk, Joshua, Home, Unsere Erde, Ananas Express, Die Geisha, Audition, Three Extremes, Nie wieder Sex mit der Ex, Twilight, Delikatessen, Transformers, Slumdog Millionaire, Der Mann der niemals lebte, Blood Diamond, Rambo, Hancock, Berlin Calling, Trauzeuge gesucht, Vorbilder, Mr. Brooks, Ocean’s Thirteen, The Nines, Vielleicht, vielleicht auch nicht, Hostel 2, Spiderman 3, Lola rennt, Vicky Cristina Barcelona, etc.
Glotzkind Blog
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Kommentare:
[Abonnieren]du lässt dich hier einen gut langen artikel darüber aus, dass du es nicht schaffst ein review zu vollenden….warum diese zeit nicht einfach in die reviews investieren??
oder anstatt abends (nachts) zu zockn oder king zu lesen mal fürn film arbeiten….nichts is schlimmer als leute die sich über dies und das beschweren aber nichts machn damits anders wird…
BJÖRN
komm mal vorran hier