So da isser also. Der lang erwartet Trailer zu Burtons und Depps neuestem Streich, Alice im Wunderland. Zuerst war ich ja so “Woah woah!!“, ich meine Burton, das ist Edward mit den Scherenhänden, Big Fish, Batman, Nightmare Before Christmas, und so weiter und so fort. Dann habe ich den Trailer gesehen, und jetzt bin ich eher so “Mehhh“. Burton war für mich immer einer der alten Schule, einer der weiß worauf es bei Filmen ankommt, ein Handwerker quasi, der an seinen Filmen bastelt und bastelt und bastelt, solange bis man sich eigentlich nur noch in sie verlieben kann. Der Trailer da sieht mir aber eher nach Toy Story 4 aus, nur mit Johnny Depp eben. Jedes sichtbare Bild besteht zu 80% – 90% aus computergeneriertem Content, da ist nix mehr mit detailverliebter Handarbeit, wundervollen Kulissen oder grandiosen Masken.
Digitale Hintergründe und Figuren klappen einfach nicht, nie! NIE! Das hat man bei Speed Racer gesehen, das hat man bei Star Wars (den neuen) gesehen, bei Benjamin Button war es noch einigermaßen akzeptabel, da hielt sich das in Grenzen und war gut gemacht, das hat man dafür bei Indiana Jones 4 aber umso mehr gesehen, das sieht man bei Transformers 2 und das sieht man auch bei allen Harry Potter Teilen. Während früher noch die ganze Tricktechnik unterstützend für die real gedrehten Szenen eingesetzt wurde, oder eben auf Modelle zurückgegriffen wurde (Star Wars bspw.), so sind heutzutage allzu oft die real gedrehten Elemente nur noch kleine Teile in einem riesigen CGI-Gepampe. Wie unglaublich gut sehen auch heute noch die Modellarbeiten in den alten Star Wars Filmen aus, wie wunderschön stimmig passen die handgemalten Matte Paintings in Blade Runner? Wie sehr habe ich mir gewünscht mein Popcorn schon aufgegessen zu haben als ich im Kino in Indiana Jones 4 saß, nur um es beim digitalen Urwald mit den digitalen Affen und den digitalen Autos direkt wieder in den Eimer kotzen zu können.
Naja, dass jedenfalls ist meine Meinung. Für mich ist dieses ganze “Kulissen? Nä, wir ham ‘nen Greenscreen!”-Gehabe ziemlicher Dünnschiss, und klaut den Filmen so ziemlich alles an Atmosphäre, Glaubhaftigkeit, Eindrücklichkeit und nicht zuletzt Sympathiepunkten. Trotzdem, hier der Trailer:

Danny DeVito hat einen Spot veröffentlich in dem er für sein neues Horror-Kurzfilm-Portal The Blood Factoy wirbt. Der Spot ist ziemlich geil, und war insgesamt sicher teurer als alle Filme die man sich zur Zeit auf der Seite ansehen kann. Die bewegen sich bisher nämlich alle eher auf C-Movie Niveau, aber hey, das Bloobs Konzept (Blood + Boobs) geht auch hier einigermaßen auf. Kann man sich anschauen. Wusste gar nicht dass DeVito sich für dieses Genre interessiert, aber das macht den kleinen Mann, der auch schon Garden State mitproduzierte, wohl nur noch sympathischer.
The Blood Factory Trailer, via
Wer es blutig mag und gerne Beat ‘em Ups zockt, dem wird das folgende gefallen. Terrordrome ist quasi der wahr gewordene feuchte Traum eines jeden Horrorfans, in bester Mortal Kombat oder Street Fighter Manier kann man sich mit den Größen des Horrorbiz die Köpfe einschlagen. Ob Freddy Krüger, Chucky die Mörderpuppe, der Kerl aus Scream, Ash aus Tanz der Teufel, Leatherface, Jason, ob mit Krallen, Messern, Pumpguns oder Kettensägen, alles geht, hauptsache schön blutig. Weil das ganze Fanmade ist ist der Download kostenlos, und weil die offizielle Seite relativ lahm ist war ich mal so nett und habe das ganze selber geuppt. Hier gehts zum Download.
Die Charaktere sind wunderschön designt, ein paar Bugs gibt es zwar noch aber die stören kaum. Die KI Gegner neigen zwar dazu einfach in der Gegend herumzustehen und zu warten bis man sie attackiert, sind aber trotzdem ziemlich knackig, weswegen ich nur empfehlen kann sich die Special Move Instruktionen gut einzuprägen. Das einzige was noch fehlt ist eine Multiplayer Funktion fürs Netzwerk, damit wäre der Arbeitstag im Büro gerettet.
Einfach mal ein paar random Infos. So richtig Blogstyle eben, wa?
Gestern ging es in Ice Age 3, so richtig mit 3D-Brille und so. Das war eigentlich ganz top, also die Brillen, der Film war leider nicht mehr so gut wie die ersten beiden, aber immernoch unterhaltsam genug. Das einzige was mich an diesem und dem zweiten Teil wirklich ankotzt ist die Stimme von Julia Roberts, bzw. ihre Synchronstimme, die ich sonderbarerweise extremst unpassend und unsympathisch finde. Naja. Aber trotzdem, die Brillen, ja die waren cool, so richtig Blues Brothers Style.

Als ich Freitags einkaufen ging, und mich mit meinen Einkaufssachen an die Kasse stellen wollte, saß vor mir eine ältere Frau im Rollstuhl, nicht direkt vor der Kasse, mehr so schräg daneben. Da ich an dieselbe Kasse wollte, fragte ich sie “Entschuldigung, stehen sie hier an?“, woraufhin sie mich erst komisch ansah und dann mit nein antwortete. Erst danach fiel mir auf, dass “Anstehen” wohl schlecht gewählt gewesen war, aber mir ist bis jetzt keine passende Alternative eingefallen. “Sind sie Teil dieser Warteschlange?“, würde gehen, “Kaufen sie hier ein oder schauen sie sich nur die bunten Zigarettenschachteln an?” auch, oder “Warten sie auch auf einen freien Kassier-Slot?“, aber nichts davon ist wirklich Einsatztauglich.
Donnerstag ging es mal wieder zum Friseur. Leidiges Thema, und obwohl ich das letzte Mal bei einem war der mir die perfekteste Frisur die ich je hatte geschnitten hat, ging ich dieses Mal zu einem anderen. Genau genommen zu einem bei dem ich auch schonmal war, und bei dem mir ein 40 Jähriger Transvestit mit ‘nem halben Schminktäschchen im Gesicht einen so hässlichen Schnitt verpasste, dass ich direkt danach noch gleich zu einem anderen Friseur gehen durfte. Ich weiß ich weiß, ich könnte ja besser erklären was ich will, und ich könnte danach ja sagen wenn mich etwas stört, aber wer sagt schon gerne zu einer älteren Frau mit falschen Brüsten und haarigen Fingern, die dazu auch noch eine spitze Schere in der Hand hat, “Eh Alte, det sieht scheiße aus, wat solln det?“. Außerdem bin ich dafür viel zu gut erzogen.
Wie dem auch sei, zum gleichen Friseursalon stapfte ich also am Donnerstag, und siehe da, die olle Tante war auch wieder da. Während ich noch betete sie würde zu beschäftigt sein, kam der wohl schwulste aller Türken zu mir und bat mich auf einen Stuhl. Ich wusste nicht ob ich froh oder ängstlich sein sollte, und fragte mich ob ich am Eingang den Satz “Sis Salon is SO 2009!” übersehen hatte, aber wie auch immer, am Ende passte die Frisur dann doch tatsächlich ganz gut. Wer hätts gedacht.
So, da ich jetzt schon wieder 50% von dem was ich mir so zum Bloggen vorgenommen habe vergessen habe, soll es das mal gewesen sein für heute.
“Greifen Sie doch mal ins Handschuhfach und geben Sie mir eine Zigarette, ja? Ich versuche damit aufzuhören, aber dafür brauche ich jetzt eine.”
Die Regeln: Greife Dir das nächstgelegene Buch, schlage S. 56 auf und zitiere den 5. Satz auf der Seite. Nimm nicht Dein Lieblingsbuch, sondern wirklich das, das Dir als erstes in die Hände fällt.
Geklaut von Kiki, und zufälligerweise sitze ich gerade tatsächlich mit Kings “Brennen muss Salem” vor dem Laptop. Das mache ich öfter, immer in der Hoffnung und dem Glauben ich würde weiterlesen wenn ich mal so dasitze, was aber nie (nie!) klappt. Zwar lese ich dann auch, nur leider nicht mehr das Buch, sondern eben zum Beispiel Frau Kikis Blog.
In dem Kapitel lernt Mr. Mears, der Schriftsteller, gerade seine zukünftige Geliebte kennen (und lieben), und erzählt ihr von seinem Kindheitstrauma im mysteriösen Marsten Haus, dem Quell des Bösen und des Verderbens, dem Untergang des bis dahin friedlichen Städtchens Salems Lot. Die gesamte erste Hälfte des Buchs wird damit verbracht die Atmosphäre einer Kleinstadt, mit all ihren Charakteren und deren Geschichten, möglichst detailgetreu darzustellen, was das ganze etwas schwer macht und weswegen es einen umso mehr freut wenn die Geschichte ab der Mitte etwas an fahrt aufnimmt. Dennoch, King bleibt King, wo Lovecraft ganze verschollene Völker und grausam verformte Rattenjungen erfindet, beruft sich King auf das längst ausgelutschte Thema der Vampire und führt den Leser trotz aller Klischees tiefer in den Strudel der menschlichen Ängste und der verdorbenen Seelen dieser Wesen der Nacht als man es gewohnt ist, was eben unter anderem daran liegt dass er besonderen Wert darauf legt seinen Protagonisten einen begründeten und individuellen Charakter zu geben und diesen so lange vor den Augen des Lesers zu formen und zu offenbaren bis dieser dessen Ängste und Gefühle genauso gut kennt wie seine eigenen.
Naja, 200 Seiten noch.
Little Man, wunderbarer Kurzfilm über… Frauen, und einen Jungen der selbige gerade für sich entdeckt. Hach, wer wird da nicht an seine Kindheit erinnert, als die äußere Erscheinung noch das versaute Innere verdeckte.
Imogen Heaps neue CD “Ellipse” wird nächsten Monat released. Ein Pressesample davon ist letztens schon bei Ebay aufgetaucht, hier die ganze Geschichte dazu, Twitter hat mal wieder ausgeholfen. Einen Ausschnitt aus dem Lied “First Train Home” vom Album gibt es jetzt schon hier anzuhören. Seitdem ich die Musik der guten Dame kennen gelernt habe, ich glaube das war auf dem Garden State Soundtrack, mag ich sie ganz gerne. Seitdem konnte man den Werdegang ihres neuen Albums über ihre regelmäßigen VLogs bei YouTube mitverfolgen und auch dort schon das ein oder andere Mal ein paar Ausschnitte hören, sehen wie und womit sie arbeitet, welche Instrumente (oder Haushaltsgegenstände) sie benutzt um Musik zu machen oder wie sie die Führerscheinprüfung besteht. Den Stil der Musik wage ich gar nicht erst zu beschreiben, da ich mich mit der Einordnung von sowas in ein bestimmtes Genre immer ziemlich schwer tue. Darum hier einfach zwei Lieder von ihr, “Just for Now” und “The Moment I said it“, und die Empfehlung sich nächsten Monat das Album zuzulegen.
Öhm, das ist zwar jetzt kein Review, aber aus aktuellem Anlass hier mal ein paar fantastische Clips von dem Guten, die wohl um einiges besser sein sollen als die Gags aus dem Film. Jedenfalls nach dem was man so hört. Vor allem beim ersten Clip musste ich gerade so lachen. Legen… wait for it… daryyyyyy!!!
“Manchmal ist auch ein Stein ein Argument… Samstags vielleicht nicht.”
Mit diesem Zitat von Campino beginnend möchte ich mal etwas über den Tellerrand schauen. Im Juni 2007 fand in Heiligendamm nahe Rostock der G8 Gipfel statt, bei dem sich die Regierungschefs 8 einflussreicher Staaten trafen um über Themen wie die Globalisierung, den Klimaschutz und den Umgang mit den immer knapper werdenden Ressourcen zu diskutieren. Bush war da, Blair war da, Sarkozy war da, und natürlich gab sich auch Frau Merkel die Ehre. 12,5 Mio Euro kostete der Stacheldrahtgeschmückte Zaun der die Staatsoberhäupter beschützen sollte, 16.000 Polizisten wurden ausgesandt um die Region auf dem Land, im Wasser und in der Luft zu kontrollieren, bis auf 200 Meter durfte sich niemand außer Anwohnern und Presseleuten dem Gebiet nähern.
Wozu das Ganze? Schon im Vorfeld wurden massive Protestaktionen angekündigt, zahllose Menschenrechts- und Umweltorganisationen (Attac, Greenpeace, etc.) meldeten ihren Widerstand an, daneben nochmal das mehrfache an autonomen Gruppen, Punks, Hippies, Clowns, Leute die einfach nur Steine werfen wollten und Leute die einfach nur das Spektakel nicht verpassen wollten, alle kamen um ihrem Missmut an diesem Treffen der reichen Staaten Luft zu machen, und alle hatten etwas zu sagen. International gefeierte Stars und nationale Persönlichkeiten wie Bono, Herbert Grönemeyer, Wir sind Helden, Die Toten Hosen, Angélique Kidjo und die Fantastischen Vier traten auf, sprachen zur Presse und gaben ein großes Konzert.
Gleichzeitig brannten anderswo Autos und Mülltonnen, wurde Tränengas auf Protestanten geschossen und Polizisten mit aus dem Gehweg gerissenen Steinen beworfen. Sitzblockaden wurden nicht ganz gewaltfrei aufgelöst, Häuserfenster wurden eingeworfen, Plakate aufgehängt, vermummte Gestalten marschierten durch die Straßen, und irgendwo in dem Getümmel liefen junge Leute mit Kameras herum, interviewten Passanten und filmten die Ausschreitungen. 100 junge kreative Köpfe, zusammengefasst im G8 Summercamp und unter der Flagge des Mind Pirates Project, filmten, fotografierten, schrieben, illustrierten und begleiteten den Gipfel außerhalb des Zaunes. Herausgekommen ist der Film Trouble – Teatime in Heiligendamm, eine zweistündige Dokumentation aus Sicht der Protestanten, der Bewohner und einiger Prominenter Menschen. Viele Leute kommen darin zu Wort, manche mit mehr, manche mit weniger zu sagen, sei es der Polizist der an der Richtigkeit seines Jobs zweifelt, oder das junge Mädchen das nicht will dass ihre Stadt zerstört wird.
Ob man die Ansichten die im Film vermittelt werden teilt oder nicht, er gibt einem auf jeden Fall zu denken und zeigt nicht mit dem Finger auf Schuldige, blickt auf verschiedene Standpunkte und Herangehensweisen zum Konflikt und stellt einen nicht zuletzt vor die Frage was man selbst von dem Gipfel, der Gewalt und den vermeintlichen Lösungen halten will.
Gerade aufgrund seiner Guerilla-Artigen Entstehung ein absolut sehenswertes Werk, hier gehts zum kostenlosen Download, unten der Trailer.
Hier jetzt einfach mal drei Videos, alle so gnadenlos von René geklaut, das geht gar nicht mehr klar. Aber die sind einfach zu gut um sie hier nicht zu posten.
Den Anfang macht dieser extrem geile Trailer zum Snowboard Film “THEY CAME FROM…” von Factor Films. Einfach mal auf sich wirken lassen das gute Teil.
Factor Films presents THEY CAME FROM…
Weiter geht es mit einem Priester, der Leute betrunken oder euphorisch macht oder einfach nur wieder zu Kindern werden lassen kann, indem er ihnen die Hand auflegt oder nur diabolisch in ihre Richtung lacht. Da ist ‘ne Stimmung, da muss ich auch mal hin!
Letztes Video ist eine Reise durch unser Universum, jedenfalls durch den uns bekannten Teil. Macht ordentlich Laune, und ein weiteres Mal wird einem wieder bewusst wie kleine und unbedeutend der Mensch doch ist, und wie unglaublich endlich das Leben ist, und wie extrem cool es sein muss wenn zwei gesamte Galaxien ineinander prallen.
Lange nichts mehr gepostet, und geschrieben immer nur so halbfertige Posts. Ich muss mir das abgewöhnen, anzufangen und dann den Eintrag nicht zu beenden. Naja wie auch immer. Knüpfen wir mal kurz und knackig an.
Letzten Donnerstag ging es um 5 Uhr morgens nach Leipzig, ein paar Sachen für die dort Ende Juli stattfindende Messe zu drehen. Mit dabei die wirklich schöne Sony EX3, die mit der richtigen Anwendung fantastische Bilder schießen kann, nicht mit dabei war aber eine Stativplatte, die wir dann noch für sage und schreibe 4 Euro im schebbigsten Technikverleih Deutschlands leihen mussten. Interviews, Stadtimpressionen, und abends in den wohl besten und schönsten Irish Pub in dem ich je saß. Freitag dann wieder die Stadt gefilmt und Leute auf der Straße interviewt, die alle nicht aus Leipzig zu kommen schienen, wahrscheinlich aber einfach keinen Bock hatten gefilmt zu werden. Zweimal wurde ich beim Impressionen von der Stadt drehen tatsächlich darum gebeten eine Person nicht zu filmen, was ich ja nie verstehen kann. Ist ja nicht so als würden wir gerade diese Person da herausschneiden und in einen Porno schneiden, oder sowas, am Ende interessiert das keine Sau wer da jetzt gerade im Cafe sitzt und ‘ne Apfelschorle trinkt, weswegen ich nicht verstehen kann wieso man nicht gefilmt werden wollen würde (ist das grammatikalisch richtig?). Aber naja, ich verstehe ja die Gedanken so einiger Leute nicht, und vielleicht, ja ganz sicher sogar, waren das alles gesuchte Verbrecher. Wobei mir das sowieso Latte sein könnte sobald da mehr als drei Leute im Bild sind, aber egal.
Wie dem auch sei, Freitag ging es danach wieder in den Pub, den noch filmen, so als Location-Tipp, dann noch ans Völkerschlachtdenkmal, übrigens das größte Denkmal Europas, und dann wieder ab nach München. Auf dem Rückweg noch schön der Kollege mit 60 km/h zu viel in eine Radarfalle reingefahren und um 12 Uhr geschafft ins Bett gefallen. Samstag musste das Equipment zurück, also früh aufgestanden und ins Büro gewackelt um die Speicherkarten zu überspielen, was aber länger dauerte als angenommen. Als ich dann beim Kameraverleih anrief um zu fragen ob ich die Karten noch Montag zurückgeben könne wurde mir gesagt dass das ganze Zeug sowieso bis Montag geliehen sei, und mein ganzer Stress (früh aufstehen und so) umsonst gewesen sei. Ich war so wütend dass ich direkt für zwei Stunden auf dem Bürostuhl einschlief und mir danach der Hals wehtat.
Das war der Samstag, der Sonntag war erfüllt von erholsamem (wieder so ein Gurkenwort) Schlaf. Abends habe ich mir dann “Der Untergang” angeschaut, dazu aber später noch ein eigener Eintrag.
Und dann, Montag bis heute Stress, viel Stress, und das Meiste was ich in den letzten drei Tagen so bloggen wollte habe ich inzwischen vergessen, aber es war sicherlich sehr gut. Heute war der Tag der Missgeschicke, zuerst habe ich meine gute Fruchtbuttermilch im Büro umgeschüttet, dann ein Kollege nochmal sein Bier, und abends gab es einen Knall und eine Mehrfachsteckdose ist wegen Überspannung durchgebrannt, was so ziemlich alles wichtige an Technik ausfallen und den Techniker in einem großen cholerischen Wutanfall rot anlaufen ließ.
Ganz nebenbei habe ich übrigens die Beatles entdeckt. Wer sie nicht kennt, das ist so eine komische britische Band, die irgendwann in den 60igern mal einigermaßen bekannt war, glaube ich zumindest. Und jetzt mal im Ernst, so richtig habe ich die noch nie gehört, klar, man kennt die Lieder, aber hauptsächlich nur die bekannten, und ich muss sagen, die Jungs haben damals richtig gute Musik gemacht, Musik die man tatsächlich auch heute noch wirklich gut hören kann. Hätte ich gar nicht gedacht. Twist and shouuuuuuuuuut!! Come on come on come on babyyyyyyyy!!! Come on and twist a little closer nooooowwww, and let me know that you’re miiiiiiineeee!!!
So, ach und übrigens, bei Joost kann man sich den fantastischen Film American History X ganz kostenlos auf Deutsch anschauen. Die Qualität ist zwar jetzt nicht so bombe, auf einem normalen Röhrenmonitor sieht das aber nicht groß anders aus als eine normale DVD. Wer den Film noch nicht kennt, setzen sechs, und ab dafür!
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