Ich finde das Video so gut. Keine Ahnung wieso. Erinnert mich an die Sachen von Cunningham.
I’m a unicoooooooooooooooooooorn! Das ging mir nur gerade so durch den Kopf. Heute ist wieder so ein Tag, mein lieber Scholli. Heute morgen um 4 Uhr saß ich in meinem Bett und versuchte einen Blogeintrag zu schreiben. Klappte auch ganz gut, bis dann plötzlich die Worte fehlten. Zack. Kam einfach nix mehr raus. Wenn einem dann plötzlich das passende Wort fehlt, oder gar nichts mehr einfallen will, dann schreibt es sich meist recht ungemütlich, was mich dann immer aufregt. Von wegen aufregen, heute ist mir mal wieder die Hose gerissen. Mitten im Schritt, die neugewonnene Frische untenrum kam anfangs gut, die komischen Blicke eher nicht. Ähnlich doof, Google, die Wichs-Sau (sorry), löscht meine Bookmarks. Man kann sich ja seine Google Startseite individuell einrichten, mit Feeds, dämlichen Zitaten, whatever, und eben auch Bookmarks, aber so nach und nach verschwinden meine Bookmarks da. Bad Request, Error 404, ob das jetzt daran liegt das 99,9% der Bookmarks nur Tierpornoseiten waren weiß ich nicht, meine Mail an Google blieb unbeantwortet. Wo wir beim Thema Inkompetenz wären. Wer hier ab und an mal mitliest weiß, dass ich… ach egal, na jedenfalls schicke ich öfters mal mehrere oder etwas größere Daten an Kunden raus, die sind dann meistens gezippt oder gerart. Kennt man ja. Manchmal lade ich aber auch die Daten einfach so hoch, Videos im Mpeg Format beispielsweise. Man glaubt gar nicht wie grenzenlos… chhhrrrrfffrrnnnzzz manche Leute so sind. Da kommen Stunden später Mails zurück sie können die Mpegs nicht öffnen, oder die werden direkt im Browser geöffnet, oder sie kriegen die Rar Datei nicht auf, oder, und das jetzt echt ungelogen, ein Mitarbeiter von Microsoft der ‘ne Zip Datei nicht aufbekommt. VERDAMMTE SCHEISSE DU ARSCHLOCH, ABER TWITTERN KANNSTE, JA? OAAAAHHHHRRRRRR!!!!! Will ich dann immer antworten. Aber geht ja nicht, Kunde ist König, jaaajaaa. Und ständig muss ich laufen wie der bekloppte von nebenan, aus Angst ich könnte mir so eine scheiß Sicherheitsnadel in meine Rentenversicherung rammen! Nicht dass das auffallen würde, in München laufen ja eh die meisten Leute wie als hätten sie es nie gelernt. Habe ich das mal erwähnt? Hier, in München, kann, keiner, normal, laufen. Keiner! Ob die Füße von Geburt an im 180° Winkel zueinander stehen oder das eine Bein um 2 Meter kürzer ist als das andere, was auch immer, aber es vergeht kein Tag an dem ich nicht auf dem Weg zur Arbeit mindestens zwei Leute sehe die daherwatscheln wie Donald Duck es tun würde wenn er denn eine echte Ente statt eines genmanipulierten Menschen wäre. Äh.. ja.
Genug aufgeregt jetzt, es gibt auch schöne Sachen. Beispielsweise kommt am Sonntag Paul Kalkbrenner nach München, das wird so awesome, das glaubt man gar nicht. Und seitdem ich die krassesten Achterbahnen in Rollercoaster Tycoon 3 entwerfe denke ich ernsthaft über eine Karriere als Achterbahndesigner nach. Das ist doch wie im Spiel, oder? Hoch und runter, Looping oder Schraube, zack fertig, und dann direkt 100 Testfahrten mit Zuckerwatte. Genau wie mit den Affen. Meine Mom hat mir einfach mal so ein Tee-Probier-Set geschickt, also eigentlich nur einen Karton mit vielen verschiedenen Tee-Sorten, das ist ziemlich knorke, so kann ich mal ein paar ausprobieren. Tee ist schon gut. Ja. Besser als Whiskey. Da wollte mir doch letztens glatt einer (eine Mitfahrgelegenheit um genau zu sein) Whiskey mundig machen, und präsentierte mir verschiedenste Pröbchen von guten Wässerchen. Der eine etwas torfiger, der andere etwas dunkler, der dritte etwas blumiger, im Abgang auch sehr kernig, geschmacklich eher depressiv und auf der Zunge recht ölig. So in etwa. War aber alles immernoch Whiskey, und dafür kann ich mich einfach noch nicht erwärmen, nicht so wie Kartoffeln, die mochte ich früher nicht, heute sind sie aber sehr willkommen, neben einem saftigen Steak oder so. Von wegen Steak, Donnerstag geht es für einen Dreh bis Freitag nach Leipzig, das wird fein.
Was ich hier wieder für einen Käse schreibe, schnell ein Video einbauen, dann merkts keiner. So und jetzt gehe ich mit sicherheitsnadelverziertem Loch in der Hose nach Hause.
MSTRKRFT – Featuring John Legend
Wenn man eine Woche lang an einem Intro arbeitet und dann der Kunde einen Tag vor der Deadline plötzlich ankommt und sagt er möchte bitte einen anderen Song haben, einen der komplett anders ist als der Originalsong, dann, ja dann will man kotzen. Aber kräftig.
Ich will das mal weitestgehend kommentarlos da stehen lassen. Trotzdem, seid euch bewusst, das “Anpimmeln” keine holländische Erfindung ist, sondern schon vor Jahren von mir und einem Kollegen erfunden und auch praktiziert wurde.
Im Gegensatz zu Deutschland beweisen die Holländer mit ihrem Wort des Jahres Mut und Humor. Auf Platz eins ihrer Rangliste landete jetzt “swaffelen”. Ein Begriff, der einen ziemlich unanständigen Akt bezeichnet. Unsere manchmal recht eigenwilligen Nachbarn können herzlich darüber lachen. Die Inder aber nicht.
Bekanntheit erlangte das Wort durch einen 17-jährigen, blonden holländischen Milchbubi, der im Indienurlaub sein Gemächt vor einer Handykamera an eine Seitenmauer des Taj Mahal klopfte. Das Video wurde binnen weniger Stunden zu einem Selbstläufer auf YouTube – und der Student wurde wenig später des Rotterdamer EuroCollege verwiesen. Neben der sofortigen Exmatrikulation des Swaffelers entschuldigte sich die Universität beim indischen Botschafter in den Niederlanden für die Beleidigung des Weltkulturerbes. Und behielt sich zudem vor, rechtliche Schritte gegen den Studenten einzuleiten, da er das Ansehen der Schule beschädigt habe.
Den Spaßvogel wird all dies vermutlich kalt lassen. Er ist jetzt ein Star. In dem Video prahlte er mit einem breiten Grinsen: „Ich bin der erste Mann der Welt, der den Taj Mahal swaffelt“ – in Hollands Gesellschaft ist dieser Satz jetzt so bekannt wie in Deutschland der Slogan „Geiz ist geil“.
Den restlichen Artikel gibt es hier zu lesen. Und ein Video gibt es dazu auch, leider auf Holländisch, aber… wurscht.
Im Anschluss noch folgendes Video, einfach weil ich gerade nach der Story schön mitlachen konnte.
Dat war was, der Sonntag. Ein Kollege wollte umziehen, neue Freundin, neue gemeinsame Wohnung, wie das eben so ist. Mittags um 12 Uhr ging es los, Kisten voller altem Krams und bergeweise Ikea-Möbel in den Sprinter, zur neuen Wohnung, rein in den neuen Keller, wieder zurück und von vorne. Bis dann irgendwann zwischendrin die Haustüre zufiel, der Schlüsseldienst gerufen wurde und 100 Euro für eine kaputte Tür verlangte. Weiter Kisten geschleppt, wieder zur neuen Wohnung, die Hälfte raus, dann nochmal zurück, noch einen kleinen Rest holen, zwischendrin in ein derbes Hagelgewitter geraten, mit dem Rest dann zur Freundin, alles bis auf eine Pflanze in den Keller und den geschätzt 2 Tonnen schweren Blumentopf als letztes in den 5. Stock tragen. Endegelände, das ganze ging ja auch erst 12 Stunden, um halb eins dann ins Bett und den Tod herbeigesehnt. So war das.
Die Woche geht ähnlich weiter, aber das jetzt auszubreiten dauert mir zu lange. Zur Entspannung habe ich mich bei Dr. House, Greys Anatomy und Dexter wieder auf den neuesten Stand geschaut. Auch gut sind dafür folgende zwei Videos, und der Film Home von Yann Arthus-Bertrand, ähnlich wie Earth, nur etwas mehr auf den Menschen und das Gleichgewicht der Umwelt bezogen, dafür aber mindestens genauso beeindruckende Aufnahmen von der ganzen Welt. Gibt es bei YouTube umsonst zu sehen, was ich jedem nur empfehlen kann. So, jetzt ist aber Schluss. Eigentlich gäbe es noch viel mehr zu schreiben, aber… ach… fuck.
Ach, eins noch, bei der Filmzentrale gibts einen ganz interessanten Artikel über diesen ganzen Popcorn-Kino versus Kino mit Anspruch Beef, genauer gesagt über diese zwei Pole im Bezug auf Filmkritiken, die ewigen Streiterein ob man im Kino jetzt Unterhaltung oder Gehirnjogging will. Meiner Meinung nach… ach, wen interessiert schon meine Meinung. Egal, ganz kurz nur, ich mag beides. Im Kino zu sitzen und sich einen bombastischen Actionstreifen zusammen mit ‘nem Eimer Popcorn reinzuziehen und dabei über die Logiklöcher hinwegzusehen kann ich genauso genießen wie noch eine Woche später über den kleinen Independent-Streifen aus Buxtehude nachzudenken. Meine Wertetabelle richtet sich da allerdings weder nach dem intellektuellen Anspruch, noch nach dem puren Unterhaltungswert eines Filmes, bei mir entscheidet sich meine Meinung über einen Film einzig und allein durch die Gefühle die er in mir hervorruft. Ich kann Kifferkomödien genauso gut finden weil sie mich zum Lachen bringen und mich dazu bringen mir Gedanken über mein Leben zu machen wie ich Arthaus-Filme hassen kann weil sie mich völlig kalt lassen, und andersherum. Gladiator zum Beispiel. Was ein bombastisches Actionabenteuer, dennoch ist es am Ende immer der persönliche Leidensweg des Hauptcharakters und das passend traurige Ende das mir zahllose Tränen aus dem Knopfloch kullern lässt. Oder Matrix, noch heute läuft mir mindestens zweimal im Monat der ein oder andere Gedanke der irgendetwas mit einer Art Matrix zu tun hat über den Weg. Oder Elephant, wie kalt mich der Film trotz seines absolut brisanten und für mich auch sehr interessanten Themas lässt. Oder Forrest Gump. Einfach der Inbegriff eines Filmes, DES Films, mit nicht weniger als dem gesamten Leben als Thema.
Im Grunde läuft das darauf hinaus das ich Filme extrem Subjektiv bewerte. Natürlich betrachte ich Filme auch immer unter objektiven Gesichtspunkten, Technik, Ton, Drehbuch, Geschichte, Licht, Schnitt, Optik, Effekte, whatever, solche Dinge sind immer sofort sichtbar, sie bieten zumindest einen Anhaltspunkt und sind auch wichtig für das Endprodukt, entscheidend sind sie dabei aber meist nicht. Entscheidend ist für mich die Wirkung, die Geschichte die mir der Film vermittelt, ob sie mich packt oder kalt lässt. Beispiele dafür wären Blair Witch Project, oder Once, letzterer mit billigster Technik, dafür aber mit wunderbarer Musik und einer Geschichte mit viel Herz produziert. Man könnte einen Film vielleicht mit einem Bild vergleichen. Die Farben mögen billig sein, die Pinsel vertrocknet und verklebt, die Leinwand dreckig und der Rahmen brüchig, doch am Ende zählt nur was der Maler daraus macht, ob man das Bild, wenn es fertig ist, schön findet oder nicht, ob es einem etwas bedeutet oder ob es einen kalt lässt. Und das ist nunmal bei jedem Menschen unterschiedlich. Das ist so ähnlich wie mit den Affen.
Astronomy Class – Where You At? feat. Vida-Sunshyne & Kween G. Das Video ist so großartig das muss ich einfach posten. Ansonsten wird momentan nicht viel gepostet. Mir ist der Stoff ausgegangen, und ich muss mich erstmal wieder eine Woche lang mit Dauersaufen beschäftigen bevor es weitergehen kann.
Pixar, Kurzfilm, Partly Cloudy, bla, whatever, diesdas, Wolke, Storch, Babys, Ende. Auch schon alt, aber egal.
Salat, Griespudding oder Cini Minis? Fragen die die Welt bedeuten…
Update: Salat!
For Sir Paul McCartney! Millions of milkshakes for you! Je mehr Clips ich mir bei HollywoodTV ansehe, desto mehr kann ich verstehen wieso den Paparazzis dauernd auf die Fresse gehauen wird. Und wieso in Hollywood niemand mehr normal ist, weder die Stars, noch diejenigen die sie anhimmeln.
Von wegen Heuschnupfen. Vorhin sitze ich an meinem Schreibtisch und surfe im Internet, als ich plötzlich, wie aus dem Nichts, mal wieder einen Niesanfall bekomme. Irgendwie verstehe ich sowas nicht. Habe ich da jetzt durch Zufall nach Stunden die noch einzig verbliebene Polle in meinem Zimmer eingeatmet, oder was soll das? Naja, naja, ist ja auch egal. Momentan geht es mir irgendwie nicht sonderlich gut. Kann jetzt daran liegen dass ich es gestern mal wieder mit dem Alkohol übertrieben und dann mitten in den Club gekotzt habe, aber das meine ich eigentlich nicht. Seit ungefähr einer Woche schlafe ich schlecht, liege Nachts schwitzend wach und denke so viel nach dass mir meine eigenen Gedanken schon auf den Sack gehen. Und wenn ich dann mal schlafe, dann träume ich verrückte Sachen, gestern Nacht war ich mit einem komischen alten Kauz per Pferd unterwegs durch eine Wüste und habe ihm von den drei arabischen Königen erzählt. Die hießen Thalm, Ra und Re. Ra und Re sind ein und derselbe ägyptische Gott, Thalm habe ich noch nie gehört. Vielleicht war es aber auch Malte. An den Rest des Traumes kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, allerdings ist es nicht immer ein schönes Gefühl morgens aufzuwachen und sich nur zu “wtf?” zu denken. Hinzu kommt dass ich seit kurzem Nachts immer das Gefühl habe die Decke würde mir auf den Kopf fallen. So ab 12 Uhr werde ich dann ganz hibbelig, habe irgendwie auf nichts richtig Lust, weiß aber auch nicht worauf ich eigentlich Lust habe, und verspüre den Drang nach draußen zu gehen. Einfach raus und… keine Ahnung.
Und irgendwie bin ich gerade von allem tierisch genervt. Von der Arbeit, von meiner Mutter die anruft um zu wissen wie es mir geht, von mir selbst (wobei das ja mal nun nichts Neues ist), von diesem verschissen Buch dass ich mir auf Empfehlung gekauft habe und welches ich total beschissen finde, von meiner Bettdecke, die entweder zu warm oder zu kalt ist, von der Zwiebelrahmsoße die ich zu lange habe kochen lassen, von dieser verfickten Wohnung, die wegen der High-Quality Farbe meiner Vormieterin an den Wänden auf meine nasse Wäsche abfärbt wenn ich sie zum Trocknen aufhänge, und von dem ganzen Rest irgendwie auch ein bisschen. Irgendwie habe ich das Gefühl wenn man krank ist, wenn man auf nichts wirklich Laune hat, wenn nichts wirklich Spaß macht, nur eben ohne wirklich krank zu sein. Vielleicht muss ich hier einfach raus, aus allem, aus meinem Job, dieser Sadt, dieser Wohnung, diesen Leuten, aus allem.
Vielleicht sind es aber auch nur die Hormone, die können sowas mit einem machen, sagte meine Mutter.
Wie auch immer, gleich ist es wieder 4 Uhr (wobei mir gerade auffällt dass meine Blog-Zeit noch falsch eingestellt ist), morgen muss ich früh aufstehen, und ich sitze immernoch wie auf vier Litern Kaffee in meinem Bett und würde am liebsten laut schreiend die Wände dieses Zimmers einschlagen. Um das hier aber nicht so ganz negativ enden zu lassen, auch wenn es nicht passt, noch ein Video das ich mal prompt dem genilzten Burger klaue, genau wie seine Beschreibung, denn die ist nunmal einfach zu 100% wahr und passend. DAS ist gelebter Weltfrieden, und hebt mein Laune dann doch wenigstens etwas.
Fantastisch!
Glotzkind Blog
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