Heute mal etwas Gemischtes. Internetradios gibt es wie Sand am Meer, die meisten eher schlecht und langweilig, manche dann aber doch ganz gut. FM4 beispielsweise, gut, das ist nicht ursprünglich ein Internetradio, trotzdem kann mich sich online einschalten (mp3/wma) und hört man mal eine Weile zu wird man desöfteren überrascht. Neben österreichischen Musikern werden viele unbekannte internationale Acts gespielt, die man meist noch nicht kennt und deren Musik oft etwas alternativ, trotzdem (oder gerade deswegen) aber sehr gut ist. Finde ich jedenfalls.
Ein weiterer Sender den ich selbst noch nicht allzu lange höre, der mir aber immer mehr gefällt, ist das russische BigBeat Radio (mp3/wma). Mal etwas lauter, mal etwas leiser, insgesamt aber immer sehr schöne Musik zum nebenher hören, und ab und zu entdeckt man auch mal ein paar Perlen. Weiterer Pluspunkt ist dass da wirklich nur Musik läuft, die nur sehr selten durch Werbung oder sonstiges unterbrochen wird.
Sodele, um das textliche dann abzuhaken, bald, keine Ahnung wann, aber ich sag jetzt einfach mal bald (3. September oder so), kommt ja Final Destination 4 raus, dann sogar in freshem 3D. Das mit Final Destination ist ja so ‘ne Sache. Rein objektiv betrachtet haben die ersten drei Teile alle eine completely dämliche Story, das schauspielerische Talent der Protagonisten hält sich auch in Grenzen, trotzdem machen die Filme unglaublich viel Spaß und können sich locker als Genrekönig bezeichnen, auch wenn ich mich frage was für ein Genre das wohl sein mag. Die Todesfälle strotzen vor Kreativität, es gibt viel Blut und manchmal sogar ein paar Gedärme und man merkt den Machern ihren Spaß an den Filmen deutlich an. Den ersten Teil fand ich damals super, für so paranormalen Shit kann ich mich ja immer ganz gut erweichen. Den zweiten fand ich dann nicht mehr ganz so knorke, da waren mir die Todesfälle irgendwie zu gestellt. Dafür war die Anfangssequenz super. Den dritten Teil habe ich dann auf den Fantasy Filmfest Nights gesehen, zusammen mit einer grölenden und jubelnden Menge von Kinofans, was ziemlich ziemlich geil war, weswegen mir der Teil bisher auch am besten gefiel. Bei den Fünf Filmfreunden gibt es jetzt ein Poster und einen kleinen Clip der hinter die Kulissen der Anfangssequenz des neuen Teils sehen lässt, die diesmal bei einem Nascar Rennen spielt.
Von wegen Anfangssequenz, das sind ja so immer mit die Highlights der Filme. Darum hier die drei ersten zusammengeschnipselt bei Youtube. Aber vorsicht, enthält Blut.
So, hätten wir das abgehakt. Jetzt noch fix zwei Sachen. Einmal ein recht witziger Kurzfilm, den ich vor 2 Jahren schonmal gesehen habe (und vielleicht auch hier gepostet habe, keine Ahnung), der wirklich sehenswert ist, und danach noch ein nettes Musikvideo. BINGO!
What’s in the Booooooox?? Hello Cidney! GOD! I’m the Dude. I’m your father! They’re here. Houston we have a Problem! YOU CAN’T HANDLE THE TRUTH! FREEEEDOMMM!!! You do not talk about the Fight Club. I’ll be back. I know Kung Fu.
100 Oneliner in 200 Sekunden, und insgesamt deckt sich das ziemlich gut mit meiner Filmkindheit und Jugend. Bei “I know Kung Fu.” – “Show me.” bekomme ich immernoch einen Ständer.
(via)
Und weil ich Schwarzeneggers Englisch so toll finde, hier noch ein Video über ihn aus den 70ern. Ab Minute 4:40 erzählt er wie er überall Orgasmen bekommt, und dass er schon im Himmel ist, oder so. War er sicher gerade wieder druff.
Es gibt so Wochen, ja, die laufen nicht gerade so wie man sie geplant hat. Oder man hat sie falsch geplant. Die letzte Woche war so eine, angefangen hatte sie ja schonmal gut mit meiner Datenlöschaktion. Aber sie wurde noch besser. Echt.
Fangen wir mal vorne an. Meine Familie mütterlicherseitz veranstaltet schon seit Jahrzenten jedes Jahr ein Familienfest, bei dem sich die ganze Familie trifft, was bei der relativ großen Verwandschaft immer ein recht großes Tohuwabohu ist. Das treffen findet jedes Jahr an Pfingsten statt, so sollte es auch dieses Jahr sein. Normalerweise vergesse und verpasse ich sowas öfter mal, ob jetzt absichtlich oder nicht sei mal dahingestellt, dieses Jahr erinnerte mich meine Oma aber eindringlich daran als ich sie vor 4 Wochen sah als ich meiner Mutter beim Umziehen half. Und wenn meine Oma einen mal an der Angel hat kommt man nicht mehr so schnell davon los. Also direkt danach zuhause an den PC gesetzt und einen Flug für den Samstag gebucht, und Montag den Rückflug gleich mit, denn Pfingstmontag ist ja Feiertag.
Frohen Mutes, es sollte mein erster richtiger Flug sein, checkte ich Samstagmorgen am Flughafen ein, nachdem ich erstmal die Hälfte meiner Badezimmerausrüstung wegwerfen musste, könnte ja Sprengstoff sein, und saß kurz darauf im Flieger und genoss den sagenhaften Ausblick über den Wolken. Schon eine Stunde später landete ich in Hamburg Fuhlsbüttel, verabschiedete mich von den netten Stewardessen die Schokoladenherzen verteilten und wühlte mich durch Menschenmassen zur S-Bahn. Nun wohnt meine Oma nicht in Hamburg, sondern ungefähr eineinhalb Stunden weiter nördlich, in einem kleinen Kaff, so klein dass es nichtmal einen Bahnhof besitzt (naja eigentlich doch, nur fahren da keine Züge, oder nur bestimmte… ach keine Ahnung). Also ging es weiter nach Hamburg Altona, wo ich erst noch etwas durch die City flanierte um dann mit der NOB, der Nord-Ostsee-Bahn, weiter gen Norden zu fahren. Bisherige Reisezeit ungefähr 7 Stunden. Ungefähr eine halbe Stunde vor meiner Ankunft rief ich meine Mutter an um ihr zu sagen sie solle mich demnächst mal am Bahnhof, der in einem Kaff weiter namens Lunden ist, abholen. Der Dialog sah in etwa so aus:
“Mama, ich bin gleich da.”
“Wo bist du gleich?”
“Na in Lunden. Holst du mich dann ab?”
“Was? Wohin… wo bist du?”
“Ich bin gleich in Lunden! Bin noch im Zug.”
“Was machst du denn in Lunden?
“Wie was mache ich in Lunden? Ich komm jetzt zur Omma.”
“Wieso denn jetzt?”
“Zur Familienfeier?”
“Mann Björn, die ist doch an Pfingsten. Das ist erst nächstes Wochenende!”
Uhh. Shit. Richtiger Ort, ein Wochenende zu früh.
“Oh. Scheiße. Kannst du mich trotzdem abholen?”
“Ich bin gerade in Hamburg. Ruf doch mal die Oma an. Mensch Björn…”
Gesagt, getan, nur leider ging sie nicht ran. Genauso wenig wie meine Tante, die nur ein paar Häuser weiter wohnt. Und so wartete ich. Und rief an. Und wartete. Und rief an. Und wartete. Und packte mein Buch aus. Und rief an. Und wartete. Um 17 Uhr war ich in Lunden angekommen, bis 22 Uhr konnte ich weder meine Oma noch meine Tante erreichen und lümmelte am Bahnhof oder in der Umgebung rum. Irgendwann zwischendrin kam mal ein augenscheinlich betrunkener Kerl an und beschuldigte mich gegen die Bahnhofstür getreten zu haben, und meinte dass er das alles auf der Überwachungskamera habe, und dass er gleich die Polizei rufen würde. Generell kam mir Lunden irgendwie recht unfreundlich gegenüber Fremden vor.
Um 22 Uhr rief ich meine Mutter an, und sagte ihr dass ich niemanden erreichen könne. Sie meinte sie würde mal versuchen über irgendwen anderen irgendwie an irgendwas zu kommen, wie auch immer. Als sie um 24 Uhr wieder anrief, inzwischen hatte ich mich schon damit abgefunden die Nacht in einem Erdloch zu verbringen und sah die Schlagzeile “Jugendlicher im Wald erfroren aufgefunden” schon vor mir, hatte sie über einen meiner Cousins einen anderen Cousin erreicht, über den einen ihrer Cousins, und über diesen den Ehemann meiner Tante, die ja im gleichen Ort wohnt. Dieser hatte ihr erstens erklärt dass er mit seiner Frau, also meiner Tante, über das Wochenende weggefahren sei (aha!), und dass meine Oma in einer Ballettaufführung in Hamburg sei und erst um 1 Uhr nachts zurückkäme (aha!!), und hatte zweitens seinen Nachbarn angerufen um ihm zu sagen dass da demnächst ein Neffe vorbeikäme der den Schlüssel zu ihrer Wohnungstür bräuchte.
Das klang schonmal besser als im Wald zu sterben, und so rief ich ein Taxi das mich aus diesem vermaledeiten Lunden rausbringen sollte. Der Taxifahrer war einer der wenigen die es in der Umgebung gab, und brach erstmal in schallendes Gelächter aus als ich ihm meine Geschichte erzählte. Kurze Zeit später stand ich vor der Tür der Nachbarn meiner Tante und klingelte sie wach, wiederum fünf Minuten später war ich endlich wieder in einem beheizten Raum und konnte auf dem fantastischen Sofa meiner Tante noch das Ende von Schlag den Raab mitverfolgen. Reisezeit bis dahin ungefähr 15 Stunden.
Tja. Und so verbrachte ich das vermeintliche Familienfest mit meiner Oma alleine, bis dann Sonntagabend meine Mutter noch kam. War auch schön. Und im Prinzip, ja im Prinzip war meine Planung ja perfekt, und alles hat wunderbar geklappt, nur eben, naja, nur eben eine Woche zu früh. Im Nachhinein verstehe ich auch wieso meine Arbeitskollegen so verwundert waren als ich Montag einfach nicht zur Arbeit erschien, der Montag den ich für einen Feiertag hielt. Jedenfalls findet dieses Wochenende also das echte Familienfest statt. Ziemlich sicher ohne mich, denn so lange Reisen sind teuer, außer man findet sich damit ab 18 Stunden unterwegs zu sein. Schade. Aber sowas passiert, solche Wochen hat man mal. Oder? ODER?
Es gibt so Tage, da will irgendwie nix. Gestern war so ein Tag, dabei fing er noch recht harmlos an. Der Plan war eigentlich morgens Wäsche waschen, dann sollte es mit ‘ner schnieken HD Cam in ein noch schniekeres Münchner Hotel gehen um dort mit einem ziemlich bekannten deutschen Model ein Meet ‘n Greet mit einem “Fan” zu drehen, dann sollte es zu einem anderen Dreh gehen und danach wieder schleunigst ab nach Hause. Tja, so war der Plan.
Das Übel nahm seinen Anfang als ich (mal wieder) die Waschmaschine anstellte ohne davor die Wäsche reinzutun. Doof, aber noch verschmerzlich, und so machte ich mich auf den Weg zu den Drehs während sich zuhause eine leere Wäschetrommel drehte. Die Drehs liefen dann auch relativ gut, das Model war freundlich, die PR Agenturfuzzis wie immer nicht so sehr, und beim zweiten Dreh gab es sogar kostenlose Hamburger und Getränke. Alles wunderbar, also wieder ab zum Büro und die Daten von der Cam (Sony EX1) auf den Rechner geschmissen um sie danach zu formatieren. Beim Durchschauen der Clips fiel mir dann allerdings auf dass ein Teil davon fehlte. Oh oh. Daten gecheckt, SxS Karten (also die Kamerainternen Speicherkarten) gecheckt, Festplatte gecheckt, Kamera gecheckt, und nach all dem Checken wurde mir irgendwann klar dass ich versehentlich einen Teil der Videoaufnahmen gelöscht hatte. Aber nicht irgendeinen Teil, neihein, genau den wichtigen Teil, der mehrere Tausend Euro wert war. Fantastisch. Den Rest des Abends verbrachte ich dann damit zig Recovery Tools auszuprobieren, die alle versprachen gelöschte Daten wiederzubeschaffen, was aber keines der Tools schaffte. Tja. Wenn das mal nicht ein fulminantes Eigentor ist. Nachts ging es dann zerdrückt nach Hause, wo ich, quasi als glorreichen Abschluss des Tages, die Waschmaschine wieder anstellte. Wieder ohne Wäsche.
Ich glaube so Tage muss es ab und an mal geben, damit man merkt wie gut alles normalerweise läuft. Oder? ODER?
So, mehr gibts heute nicht von mir. Nö!
SECTA CHAMELEON – MORE THAN A FEELIN’
Mal wieder etwas dieses und jenes. Auf Filmstarts wurden neue Bilder von Inglorious Basterds gepostet. Wenn ich Brad Pitts Unterkiefer sehe bekomme ich immer Lust auf selbigen einzuschlagen, ich weiß auch nicht wieso, ich hoffe das versaut mir nicht den Film. Ein Tarantino Streifen mit lauter deutschen Schauspielern, wird sicher interessant, und Christoph Waltz finde ich ja in fast jeder seiner Rollen toll.
Bleiben wir mal im deutschsprachigen Raum. Contact High ist eine österreichische Drogen-Gangster-Komödie, und da die Österreicher, wie Nilz richtigerweise feststellte (womit wir das “via” erledigt hätten), im Gebiet Comedy und Humor uns Deutschen meilenweit vorraus sind (ich erinnere da mal an maschek), und weil der Trailer auch super aussieht, wird der Film sicherlich top. Darum: vormerken!
Weiter geht es mit Kevin Smith, auch als Silent Bob bekannt, kreativer Kopf hinter den Clerks Filmen, hinter Dogma, hinter Jersey Girl, und so weiter und so fort. Im New York Magazine wurde heute ein Interview mit ihm veröffentlicht, in dem er, unter anderem, über seinen letzten Film “Zack and Miri make a Porno” spricht, welcher an den amerikanischen Kinokassen offenbar mehr als etwas gefloppt ist. Keine Ahnung wieviel genau der Film eingenommen hat, laut Smith wohl weniger als 60 Millionen, und das obwohl Seth Rogen mitspielt, der momentan in Hollywood ziemlich In ist. Nicht so In wie ich, aber trotzdem… ziemlich In. Ich habe den Film gesehen, nach anfänglichen Startschwierigkeiten – die ersten 10 Minuten Dialog handeln wirklich NUR von Sex, in jedem Satz – wurde ich irgendwann warm mit dem Film, und spätestens ab dem Casting mit einem grandiosen Jason Mewes gefiel mir der Film recht gut. Nicht wirklich herausragend, aber schon okay, und mit Elizabeth Banks, das muss reichen. Anscheinend haben die Amerikaner eine angeborene Aversion gegen alles mit Porno im Namen. Außer es ist ein Porno.
So, den letzten Punkt handle ich jetzt ganz quick ‘n dirty ab, weil mir die Zeit davonrennt. The Streets, oder besser gesagt Mike Skinner, mag ich schon lange, höre ich schon lange, sind immer wieder hörenswert, blablabla, bla, blabla, und der liebe Mike hat kostenlose Lieder zum Remixen ins Internet gestellt. Alles weitere hier. Kostenlos! Und legal! Mein lieber Scholli.
Um die Text/Bild Quote etwas aufrecht zu erhalten hier mal wieder ein totally visueller Beitrag. F5 RE:PLAY ist quasi der Fachkongress der Motion Graphics Designer, so nenn ich das jetzt einfach mal, in Amerika, genauer gesagt in New York, und fand am 16. und 17. April statt. Ähnlich wie bei der uns allen wohlbekannten re:publica gab es Vorträge und Diskussionsrunden von und mit zahlreichen großen Namen und großen Produktionsstudios, Leute von Dvein waren da, von Imaginary Forces, Digital Kitchen, Shilo, MTV, CNN, VH1, Vimeo, Fox, und so weiter und so fort. Dass dabei nicht nur gelabert, schnabuliert und getwittert wurde zeigen die folgenden kleinen Videos die auf dem Kongress gezeigt wurden.
Den Anfang macht das eben schon angesprochene Studio Dvein, welches in Barcelona sitzend Film, Fernsehen, Werbung und das Web mit allerfeinst designtem Shit beliefert. Auch die restlichen Clips auf ihrer Website sind absolut sehenswert. Für das F5-Fest haben sie eine Art Intro produziert, für dass sie Referenten nach ihren Inspirationsquellen gefragt und diese dann grafisch umgesetzt haben. Klingt komisch, kommt aber geil.
Shilo machen, naja, eigentlich genau das Gleiche, nur eben anders. Anderer Style, vielleicht etwas mehr real gedrehtes, auch alles sehenswert, und zum F5 steuerten sie das Video Still Run bei.
Grafisch auch sehr fresh kommt Superfads Popcycle daher.
Schafe. Mit Bäumen auf dem Rücken. Von Holbrooks. Jap.
Sodele. Wer den Rest und noch mehr sehen will schaut am besten mal auf der schon zur genüge verlinkten Website vom F5 vorbei.
Ich und mein Laptop, wir hatten eine schwere Woche. Die Sache mit dem Schluckauf, also dass der Laptop alle paar Minuten einfach mal für ein paar Sekunden stehen blieb, das wollte nicht mehr aufhören, und ich konnte einfach das Problem nicht herausfinden. Weder zu heiß, noch zu kalt, weder zu überanstrengt, noch zu voll, weder zu viel auf einmal, noch auf Dauer zu wenig, weder lag es am Internet, noch an irgendeinem Programm, wie ich es auch drehte und wendete, mein bewährtes Ausschlussverfahren bei der Fehlerdiagnose wollte nicht so recht greifen. Und so entschied ich mich für eine andere, mal mehr, mal weniger bewährte Therapie: Abwarten. Natürlich ist bei einem Computerproblem abwarten und hoffen dass es sich von alleine löst meist nicht gerade sehr hilfreich, aber weder wollte ich mein gutes Stück zur Reparatur schicken, noch wollte ich am Inneren herumschrauben oder Windows neuinstallieren, wie mir so manch ein Fachkundiger riet.
Aber, und das gibt einen Punkt für die “Nichts tun ist toll”-Liste, gestern morgen war er plötzlich verschwunden, der Schluckauf. Jetzt scheint wieder Alles beim alten zu sein, was toll ist, was aber auch nicht bedeutet dass alles formidabel funktioniert. Ziehe ich beispielsweise das Netzwerkkabel aus dem Rechner, und stecke es danach wieder rein, so bekommt dieses hu*enverfi**te Vista es nicht auf die Reihe sich wieder mit dem Internet zu vebrinden. Da kann ich dann nichts tun außer im Geiste zu zählen wie oft ich Arschloch sagen kann bis er sich wieder neugestartet hat. 117 mal.
Ansonsten, Stress bei der Arbeit, da Kollege im Urlaub, und darum wenig Zeit für anderes. Momentan jedenfalls. Trotzdem habe ich mit Stephen Kings “Brenn muss Salem” angefangen, und eine richtig schnieke Fotokamera muss her, habe ich mir überlegt. Ach, jetzt fällt mir wieder ein was ich schreiben wollte, ich vergess das igendwie immer zwischen dem Zeitpunkt der Idee und dem des tatsächlichen Aufschreibens.
Zufälle gibts, die gibts manchmal gar nicht. Ich glaube irgendwann habe ich es schonmal gepostet, darum jetzt hier nur fix verlinkt. Tutenchamun von HGich.T. Ja. Jaja, ich weiß was ihr jetzt denkt, und richtig, das ist total abgefuckte fertige Scheiße. Jedenfalls für Leute die mit Goa nichts anfangen können, wie ich. 2 Jahre jedes Wochenende LSD, zwischendurch Dope, viele E’s, etwas Frostschutzmittel, DXM, täglich Salva, ein paar Uppers, ein paar Downers, und ich schätze am Ende kommt sowas bei raus.
Naja wie auch immer, jedenfalls ziehe ich mir das Video schon seit einem Jahr alle paar Monate mal rein. So auch Montag, als ich es ein paar Kollegen von der Arbeit zeigte, die nur kopfschüttelnd den Browser schlossen und mir später böse Blicke zuwarfen als ich es auf die Lautsprecher stellte. Gestern musste ich dann zu Licht & Ton hier in München, einem Filmtechnik-Verleiher dessen Mitarbeiter (hier jedenfalls) alle sehr freundlich und witzig sind, etwas Equipment abholen. Während ich das Zeug zusammen mit einem Mitarbeiter überprüfte kamen zwei seiner Kollegen gerade aus dem Büro, und einer fing an das Lied und die Moves aus dem Video nachzumachen. Naja, ums kurz zu machen, die nächsten zehn Minuten legten wir zusammen eine Tutenchamun Performance der superlative hin. Der Refrain, die Bewegungen, alles hatten wir auf Lager.
Wie manche Internetsachen ihren Weg so in alle möglichen Bereiche dieser Welt finden, schon abgefahren…
Mein Laptop spackt gerade so derbest rum, das ist unfassbar! UNFASSBAR! Wobei, eigentlich ist es eher der Firefox, aber der zieht den ganzen Rest mit in den Abgrund. Unfassbar. Alle 2 Minuten bleibt hier alles für ‘ne halbe Minute ste
hen. DA! Gesehen? Da könnt ich ausrasten. Ausrasten könnt ich da! Unfassbar ist übrigens das neue Modewort, wobei neu übertrieben ist, eher Ende 2008-neu. Ich kenne Leu
te (oah!) deren Sätze nur noch aus lauter unfassbaren Sachen bestanden. Unfassbar, und ein bisschen cool, aber wer weiß das schon so genau, vor allem aber auch nicht mehr ganz taufrisch, ist der Fall der jungen Amanda. Amanda, die in New York lebt, twittert, und lädt sich Filme per Torrent. Das a
llein (unfassbar…) ist gar nicht mal so außergewöhnlich, außergewöhnlich doof ist es dann allerdings beides zu verbinden und zu twittern was man sich so per Torrent ziehen will. In diesem Fall den Film Adventureland. “Ugh WHY IS ADVENTURELAND NOT ON TORRENTS YET?“, las man Mitte letzten Monats auf Amandas Twitteraccount. Und mit “man” meine ich “Miramax”, von denen der F
ilm ist, und die das Internet wohl nach Sätzen in denen ihre Filmtitel zusammen mit dem Wort “Torrent” vorkommen absuchen. Doch statt die Kavallerie zu schicken, antwortete Miramax per Twitter: “Cmon Amanda, don’t do it. #adventureland #fbi“.
Amanda gab sich (wohl im Witz) einsichtig und antwortete, ganz Frau (was das jetzt bedeuten soll weiß ich auch nicht), mit den Worten “Okay I won’t, JUST FOR YOU“, woraufhin Miramax sich bei ihr bedankte und ihr zwei Tickets für den Film im Kino anbot. Na wenn das mal nicht was ist.
Jetzt kann man sich natürlich auf den ersten Blick freuen und sagen, oha, na wenn das mal nicht ein nettes Statement von Miramax ist. Andererseits könnte man das auch für einen gut ausgetüftelten Werbegag halten, oder man könnte annehmen das Miramax gleichz
eitig mit dem rausschicken der Karten (“Danke für deine Adresse, Schlampe!“) auch direkt das FBI losschickte. Könnte man. Naja, sicherlich hat sich Miramax so einiges dabei gedacht, rein zu Amandas Freude haben sie das sicher nicht gemacht, trotzdem, ich finde die Aktion gut, Pro-Kino statt Anti-Piraterie.
(via)
Weil ich gerade so superawesome wenig Zeit habe, hier nur drei coole Videos.
Angefangen mit Baysplosions!!, einem Clip aus Robot Chicken, die übrigens von Seth Green produziert werden, der auch mal bei Akte X mitgespielt hat, wo auch Giovanni Ribisi mal mitgespielt hat, der wiederum Phoebes Bruder in Friends spielte, und von der hatte ich es ja letztens. Ah nein, das war ja How i met your Mother… ja gut. Egal.
Weiter gehts mit einem Kerl der sich seinen eigenen Rollercoaster gebaut hat. Ich glaube Bilder davon habe ich auch schonmal irgendwo gesehen, die Story ist auch schon etwas älter, aber WOOT! Wie oft habe ich damals als Kind davon geträumt in unserem Keller eine Geisterbahn zu bauen, bei der die Leute in einem Sitz vollautomatisiert auf Holzschienen langfahren. Oder in unserem Garten. Leider war die Diskrepanz zwischen der Vision die ich im Kopf hatte und den handwerklichen Fähigkeiten die ich zu der Zeit besaß etwas… naja, sagen wir es so, die Björnbahn kam nie über die Konzeptionsphase hinaus. Und ein Stuhl ging kaputt.
Das letzte Video ist… eine Maus, mit einem Kopf, und, und, ich verstehs nicht. Ich verstehe es einfach nicht. Aber es macht mich traurig. Und ich verstehs nicht. Von Chris Ware.
Glotzkind Blog
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