Was das wohl ist, was mich mehr als sonst über mein Leben und meine Zukunft nachdenken lässt. Ich bin zu Hause, am Bodensee, habe mir eine Woche frei genommen, und sitze gerade im alten Zimmer meines schon vor mir ausgezogenen Bruders.
Vielleicht ist es die Zeit, die mir hier einfach zur Verfügung steht, vielleicht auch die alte Umgebung, das Haus, die Stadt, die Menschen, mein altes Zimmer, die alte Dusche, die gleiche Art die Treppe runterzulaufen, das wohlbekannte Geräusch der zuklappenden Tür. Vielleicht werde ich daran erinnert wie es war als ich ging, was ich für Ziele und Träume hatte, wie mein Plan aussah, und was jetzt daraus geworden ist. Vor mir sehe ich mein altes Leben, und mein neues Leben, und das beides zusammen gibt mir zu denken.
Alte Erinnerungen werden wach und lassen alte Gefühle wieder aufleben, gute und weniger gute, Gefühle von denen ich nicht dachte sie würden verschwinden. War es richtig zu gehen? Ist es richtig zu bleiben? Werde ich zurückkommen? Will ich zurückkommen?
Vielleicht sind es auch die alten Asterix und Obelix Comics die auf dem Klo liegen, bereit von mir in altbekannter Position gelesen zu werden, oder die alten Filmposter im Fernsehzimmer, die mich an die Zeit der durchgemachten Filmnächte erinnern, die in der Form in diesem Raum schon lange zum letzten Mal stattfanden.
Einerseits erkenne ich die Notwendigkeit solcher Gedanken an, sehe mit gemischten, aber hauptsächlich positiven Gefühlen zurück. Aber das Gefühl des “dazwischen” lebens bleibt. Das Leben hier ist zuende, doch das neue, das, welches ich geplant habe, hat so noch nicht begonnen. Also bin ich am wanken, wenn ich zu Hause bin zieht mich die Vergangenheit zurück, und wenn ich im Alltag bin erkenne ich keine Zukunft, jetzt noch nicht, doch daran wird gearbeitet.
Es reißt mich hin und her, zwischen alten Erinnerungen, und neuen Zukunftsvisionen.
Die Kluft ist groß genug als dass ich die aktuelle Zeit fast schon als nicht existent ansehe. Sie ist nicht da, eigentlich nur ein kurzer Übergang der etwas in die Länge gezogen wurde. Ein Weg zu einem Ziel, welches widerum nur eine Stufe auf der Treppe meines Lebens darstellt.
Ich lese King. Ich mag King immernoch, ich weiß nicht wieso, aber irgendwie ziehen mich seine Geschichten an, und der erste Ort den ich jedes Mal im Hugendubel ansteuere ist der Buchstabe “K” im Kriminal-Regal. Es sollte ein Horror-Regal geben.
Tolles Lachen, einfach anschauen, verbreitet zu 100% gute Laune!
Und danach minutenlang lachend auf dem Boden liegen. Behämmert aber glücklich. Ich glaube das beschreibt uns ganz gut.
Heute habe ich tatsächlich jemanden getroffen der mehr über Naruto, den Anime, wusste als ich. Das ist eigentlich gar nichts Besonderes, außer mir die Serie anzuschauen, bzw. mal angeschaut zu haben, kann ich kein spezielles Fachwissen aus einschlägiger Literatur oder sonstwoher nachvorweisen. Bedenkt man aber, wie wenig Leute mir hier im schneelosen Bayern tagtäglich über den Weg laufen mit denen ich tatsächlich spreche (die Wurstfachverkäuferin und den schwulen Bäcker mal ausgenommen), ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Begegnung doch relativ gering. Wer die Serie noch nicht kennt und sich vor schrill sprechenden, gelbhaarigen und orange angezogenen Mini-Samourais nicht fürchtet, dem empfehle ich die Serie jetzt mal wärmsten, allerdings nur im japanischen Original mit Untertiteln, oder auf Englisch synchronisiert, keinesfalls aber darf die deutsche Synchronisation auch nur angefasst werden, die ist schrecklich. Echt!
Man hat es bei Amazon und Co ja nicht so leicht, sich zwischen all den vielen schönen Artikeln zu entscheiden. Von allen Seiten wird man mit Sonderangeboten beworfen und 90% des Internets schreit einem sowieso “KAUFEN KAUFEN KAUFEN!!!!” ins Gesicht. Umso mehr freut mich diese eben durch Zufall entdeckte Zusammenstellung von Wikipedia, die ich so eigentlich 1:1 in meine Amazon Wunschliste übernehmen kann. Herrlich, wie lange ich nach sowas gesucht habe, da macht mein vor Langeweile fast schon eingegangenes Sci-Fi-Herz einen Luftsprung und ich packe meine alten Star-Wars Plastikmodelle aus und spiele die Schlacht von Hoth nach, yeah Baby!!!
Auch interessant, die Liste erfolgreicher Filme nach Einspielergebnis und Besucherzahlen. Inzwischen weiß ich sogar wieso Titanic so weit oben steht, das liegt sicherlich nur an den 11 Mal die meine Schwester im Kino war in dem Film. Ich weiß noch ganz genau wie sie es mir damals stolz erzählt hat, zu der Zeit als sie auch noch auf die Backstreet Boys stand.
Was mich sehr freut ist die Tatsache dass sogar Twister vertreten ist. Einer der wenigen Filme die meine Kindheit enorm geprägt haben, war ich doch gerade erst 10 Jahre alt als er rauskam und war es doch der erste Film an den ich mich erinnere, welchen ich mit zumindest ähnlichen Augen wie heute als Film gesehen habe. Wenn ich recht überlege kann es sogar gut sein dass es dieser Film war, der mich zum Filmfan gemacht hat… hm… darüber muss ich erstmal ein Weilchen sinnieren. Jedenfalls liebe ich den Film bis heute, kann ihn immer wieder anschauen und bekomme jedes mal aufs Neue dieses wohlige Gänsehaut-Gefühl, wenn mich der Film komplett aufsaugt und die Realität für eineinhalb Stunden ausblendet. Leider stehe ich damit relativ alleine da.
Jetzt ist doch tatsächlich sogar noch das alternative Ende zum Film im Internet aufgetaucht. Schau schau. Ich muss ja sagen, das Ende dass im Kino lief hat mir doch besser gefallen. War irgendwie bedrückender, härter, nicht so wischi-waschi, außerdem war da der Endmonolog doch ganz nett. Mir wurscht was sich da jetzt mehr an die Buchvorlage hält. Das Buch habe ich mir inzwischen sowieso schon bei Amazon bestellt.
Schade dass ich an dieser Stelle nicht zu meiner Kritik von dem Film verweisen kann. Die ist zwar eigentlich schon fertig geschrieben, bisher war ich aber zu faul sie zu überarbeiten, und das Geradeheraus-Geschreibsel will ich keinem antun.
Also ich bin ja normalerweise eigentlich eher weniger so der Content-Dieb, aber bei den lustigen Freunden des Films kann ich mich schon desöfteren nicht beherrschen, und gerade jetzt, weil ich Akte X so unglaublich liebe, geht das mal absolut nicht.
Und dazu diesen Link bitte leicht mit der Maus anklicken.
Herrlich. Sorry Jungs, ging nicht anders
Gut, ich gebs zu. Ich habe gerade auf den “Beitrag schreiben” Button geklickt, ohne eine Idee für einen Beitrag zu haben. Das erste Mal dass ich das mache, ehrlich. Aber so kanns ja nicht weitergehen. Da gelobe ich mir selbst Besserung, und was passiert, ich schreibe hier noch weniger als davor. Und das liegt sicher nicht an fehlenden Themen, nein, eher das Gegenteil. Auf der einen Seite habe ich hier noch massig unvollständige Artikel und Filmkritiken, die ich eigentlich alle mal vollenden könnte. Gleichzeitig passiert gerade eigentlich so einiges hier Privat, was ich auch alles aufschreiben könnte, sollte, und würde, wären da nicht auf der anderen Seite die restlichen Pflichten die mich momentan einfach zu sehr einspannen. Klar, man findet theoretisch immer mal ein halbes Stündchen Zeit um etwas zu schreiben, das stimmt, aber praktisch gesehen brauche ich zum Schreiben Zeit, selbst wenn am Ende nur Käse dabei herauskommt, denn nur so kann ich es genießen. Anders wäre es kein Vergnügen sondern eine Pflicht, eine Sache die man schnell erledigt haben will, und von solchen Dingen habe ich momentan wirklich genügend.
Da wäre die Arbeit. Herrje, die Arbeit, so viel Spaß sie auch macht, Zeit frisst sie wie das Wartezimmer beim Arztbesuch. Kaum ist man drin kommt man so früh nicht wieder heraus. Daneben noch ein paar eigene Sachen, die auch viel Spaß und Stress bereiten, um die ich mich aber eigentlich nur abends kümmern kann. Und dann, wie sollte es anders sein, zum Glück hat mich die heute eingetroffene Mahnung daran erinnert, Papierkram, Rechnungen, Behördengänge, das alltägliche rumgestreite mit allem was das Leben eben so in Papierform betrifft.
Schrecklich, ich hasse Papierkrams, darum beneide ich meinen Vater absolut nicht. Aber nötig isser, und weil ich das schon seitdem ich in die neue Wohnung eingezogen bin vor mich hergeschoben habe, muss mein heutiger freier Abend daran glauben. Toll. Und die Hälfte vergesse ich sowieso. Ich kenn mich doch.
Naja, neben all dem wünschte ich mir eigentlich nur ich hätte mal wieder mehr Zeit, auf der einen Seite macht das alles Spaß, auf der anderen ist es stressig und nervig, und irgendwie vernachlässige ich dadurch Dinge die mir eigentlich wichtig sind, wie das hier, genau das.
Let’s see what happens, vielleicht bekomme ich ja irgendwann mal alles auf die Reihe. Vielleicht aber auch nicht, wer weiß. Ich werds schreiben. Hoffe ich
Glotzkind Blog
Dies ist ein Anti-Plenk-Blog!
Theme: Pool editiert von Björn.
Dieser Blog benutzt folgende Plugins: Flash Cortex | Lightbox | Comment Quicktags | ANIga gallery | Scrobbler | Recent Comments | FLVPP | One year ago