Schokolade geht anders!

22. Februar 2008 - 21:19 Uhr | Kategorie: Bewegtes Bild | 3 Kommentare

Netter, schöner Trailer. Und wenn ich nett sage dann meine ich hauptsächlich den Bruce Lee Gedächtnis-Move, der hat schon damals Matrix um ungefähr 50% aufgewertet! Und wenn ich schön sage, meine ich auf die Art schön, auf die Ong Bak eben schön ist, und auf die auch viele Jackie Chan Filme schön sind, direkte, harte und echte Martial Arts Schönheit eben, so wie auch hier. Plus die erste Frau die sowas spielt. Kommt gut. Nur der Titel kommt mir spanisch vor.

Medium: www.youtube.com



Tu was!!

22. Februar 2008 - 01:28 Uhr | Kategorie: Gedanken | 1 Kommentar

Da gibt es diese Stimme in meinem Kopf. Diese Stimme, die ständig und andauernd zu mir ruft “Tu was!! Tu was!!”. Teilweise ruft sie nicht nur, sie schreit sogar. Nur leider höre ich sie so gut wie nie.

Morgens klingelt der Wecker, ich hasse den Wecker, ich hasse es aufzustehen wenn das Bett so warm und das Zimmer drumherum so kalt ist. Ich springe ins Bad, putze mit die Zähne, gehe aufs Klo und danach duschen. Ich denke daran wie sehr ich es hasse morgens aufzustehen, und wie schön es jetzt gewesen wäre einfach weiterzuschlafen. Ich höre die Stimme nicht.

Ich laufe zur Arbeit und höre Musik, fahre mit der U-Bahn oder mit dem Bus und lese ein Buch, reibe mir manchmal noch den Schlaf aus den Augen oder wundere mich darüber wie ungewöhnlich gut gelaunt ich für diese Uhrzeit schon bin. Ich sehe mir die Menschen an, wenn sie mich ansehen denke ich darüber nach wieso sie mich so anstarren, wenn sie gerade wegsehen starre ich sie an. Manchmal höre ich die Stimme, aber nur ganz leise.

Ich bin bei der Arbeit. Ich schneide Videos, beantworte E-Mails, surfe im Netz, überlege was ich zum Mittagessen kaufe, chatte im Skype, rede mit Kollegen, lache mit Kollegen, ärgere mich über Kollegen, lerne Menschen kennen und vergesse sie wieder, spiele an Kameras herum, nehme Sachen damit auf und ärgere mich danach darüber wie schlecht sie geworden sind. Ich höre die Stimme nicht.

Wieder zuhause bin ich froh endlich angekommen zu sein, und ärgere mich gleichzeitig darüber wie spät es schon ist. Ich ärgere mich über das Chaos in meiner neuen Wohnung, räume sie aber nicht auf. Ich ärgere mich über meine leere Küche und meine nicht vorhandenen Vorhänge vor dem Fenster, doch ich schreibe mir weder einen Einkaufszettel für die Küche, noch messe ich die Breite des Fensters für die Vorhänge. Ich stolpere über den Ordner den ich gekauft habe um meinen Miet- und andere Verträge darin abzuheften, und lasse ihn liegen. Ich höre Musik, schaue Filme oder Serien, lese Artikel, surfe im Internet, rede mit Menschen, telefoniere mit Menschen, treffe mich mit ihnen in der Kneipe und betrinke mich, schimpfe über die Arbeit und über alles und über meine leere Küche.

Oft höre ich die Stimme, manchmal leise, manchmal aber auch unangenehm laut, über den Tag, über die Wochen, über die Monate und über die Jahre aufgestaut, ich höre sie so laut dass ich manchmal sogar ihren Rat befolge, wirklich etwas tue, mich wohl dabei fühle, Spaß dabei habe, und danach stolz darauf bin was ich geschafft habe. Kurzzeitig fühle ich mich wie ein anderer Mensch, glaube tatsächlich zu wissen was ich wirklich will, bin zufrieden mit mir selbst und wünsche mir immer so sein zu können, jeden Tag, jede Minute, ich wünsche mir dass die Stimme stark genug ist damit ich sie immerfort hören kann.

Ist sie aber nicht. Es ist 3 Uhr morgens, und ich bin müde, zu müde um mich noch auf diesen seltenen Gast in meinem Alltag konzentrieren zu können. Ich bewundere die Menschen die so sind, die auf diese Stimme hören und danach handeln, jeden Tag, und gleichzeitig hasse ich mich selbst dafür nicht so zu sein.

Und dann, dann frage ich mich ob diese Stimme überhaupt real ist, ob es diese Stimme wirklich gibt, oder ob sie nur Einbildung ist, ob ich sie mir nur vorstelle, der schwache Versuch so etwas wie Ambitionen, Motivation, Ziele, Prozesse, und nicht nur Träume, in mein Leben zu bringen. Denn wie, das frage ich mich, kann etwas real sein, bei dem ich mich selbst schon zwingen muss es zu sehen, es wahrzunehmen, und es wirklich zu hören. Ich weiß, ich will dass die Stimme real ist, ich will sie hören, wünsche mir das viel öfter zu tun, wünsche mir ein Mensch zu sein der nicht in den Tag hineinlebt, der etwas will, der es immer will, nicht nur kurz mal zwischendurch. Jemand der den Alltag, die Ablenkung, zwischen rein schiebt, zwischen seine langfristigen Pläne, und nicht umgekehrt.

Wäre sie echt, würde ich sie nicht immer hören? Oder lasse ich mich einfach zu sehr von den Eindrücken drumherum ablenken. Ist es vielleicht ein fließender Übergang? Kann ich mich verändern, kann ich irgendwann so sein, so wie es viele in meinem Alter schon sind? Oder werde ich für immer so bleiben?

Wird die Stimme vielleicht nie die Oberhand gewinnen, und mich auf den richtigen Weg führen? Wird sie immer zwischen Einbildung und wager Vorstellung schwanken? Wird sie es irgendwann schaffen mich zu überzeugen?

Ich hoffe ja. Denn sonst bleibt alles wie es ist. Und ich gehe ins Bett, und ich weiß, morgen ist sie wieder weg, meine geliebte Stimme.



Neue Wohnung, und so.

20. Februar 2008 - 02:40 Uhr | Kategorie: Alltag, Gedanken | 3 Kommentare

Jetzt sitze ich hier schon seit zwei Stunden an einem Artikel und merke gar nicht wie spät es schon geworden ist. Heiderdaus. Dabei ist der zu einem komplett anderen Thema.

Ich bin jetzt endgültig in die neue Wohnung eingezogen. Die letzten drei Monate habe ich bei einem Kollegen gewohnt, quasi in seinem Wohnzimmer, was eigentlich gar nicht so schlecht war, nur manchmal hat mich die fehlende Privatsphäre dann doch etwas gestört. Über einen Arbeitskollegen kam ich dann an eine Ein-Zimmer-Wohnung, für Münchner Verhältnisse ziemlich billig, und zu Fuß nur ungefähr 15 Minuten zur Arbeit. Und jetzt, vorgestern, also am Sonntag, bin ich dann mit Sack und Pack komplett rüber in die neue Wohnung.

Am Sonntag habe ich nur die nötigsten Dinge ausgepackt und eingerichtet. Das Bad, das Bett, und die Küche, so grob. Der Rest stand kreuz und quer über den Boden verteilt herum. Die erste Nacht alleine in der neuen Wohnung war sehr strange, wobei, eher das Aufwachen darin. Denn kurzzeitig wusste ich doch tatsächlich nicht mehr wo ich war, und sah mich verwirrt im Dunkeln um. Das erinnerte mich prompt an damals, als ich mit meiner Familie bei meiner Oma in Mannheim zu Besuch war, und eigentlich fast immer morgens als Erster im Dunkeln aufwachte und mich sehr verloren fühlte. Mit 9 oder so war das. Genau so ging es mir auch gestern morgen.
Doch das Gefühl legte sich recht schnell und ich fand die Orientierung wieder.

Zur Arbeit laufen zu können ist eigentlich weniger cool als ich eigentlich gedacht hatte. Einerseits muss ich wirklich laufen, und kann nicht wahlweise auch mit der U-Bahn fahren. Auf der anderen Seite fällt, zusammen mit der U-Bahn, eben auch die Möglichkeit weg, morgens auf dem Weg zur Arbeit oder abends auf dem Weg zurück in irgendeinem Buch zu lesen. Und sonst finde ich eigentlich eher selten die Zeit zum Lesen. Jaja, ich weiß, das ist eigentlich Blödsinn, aber wenn ich die Wahl habe zwischen einem Buch, einem Fernseher, oder einem Computer, dann fällt die Wahl aktuell meistens leider nicht auf das Buch. Vielleicht ändert sich das auch irgendwann mal.

Die zweite Nacht war auch eher von der unangenehmen Sorte, was allerdings auch am Vollmond gelegen haben kann. So wachte ich öfters mal mitten in der Nacht auf und fühlte mich sehr unbehaglich, und konnte so schnell nicht wieder einschlafen. Die halbe Nacht lag ich wach, im halbschlaf, weder komplett wach noch komplett im Reich der Träume.

Und so hoffe ich jetzt dass die dritte Nacht, so kurz sie jetzt auch nur noch sein mag, besser wird. Müde genug bin ich eigentlich :)



Udo Jürgens, die Ausländersau!

18. Februar 2008 - 21:40 Uhr | Kategorie: Neuigkeiten | Noch nicht kommentiert...

Also das, das finde ich doch dann schon wirklich wieder sehr schön. Ich kann mich noch daran erinnern wie wir zusammen mit unserem Biologielehrer damals auf der Fahrt zur Skihütte die ganze Zeit Udo Jürgens hörten und mitsangen, und das war wohl die längste Zeit meines bisherigen Lebens die ich Jürgens am Stück gehört habe. Das hat zwar jetzt überhaupt nichts damit zu tun, aber wieso sollte es das auch. Ich erinnere mich ja nur.



Lämlöm, das Fruchtwort

18. Februar 2008 - 12:48 Uhr | Kategorie: Gedanken | Noch nicht kommentiert...

Ein neues Theme muss her, schleunigst, oder wenigstens muss das aktuelle verändert werden, schleunigst, passend zu meiner neuen Wohnsituation, dazu aber später mehr. Hach, wie fix das doch manchmal alles gehen kann…



Far Cry – Der Film

14. Februar 2008 - 00:11 Uhr | Kategorie: Bewegtes Bild | 1 Kommentar

Da isser, der Trailer zum neuen Boll Film. Irgendwie… also der Boll, also ich weiß nicht, ich versuch da ja jedes Mal wieder neutral ranzugehen, aber irgendwie… also um den Schweiger tuts mir ja schon ‘nen bisschen Leid, und um die geile Spielvorlage irgendwie auch. Naja. Wirkt halt irgendwie billig.

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Filmkritik? No way!

12. Februar 2008 - 00:21 Uhr | Kategorie: Gedanken | 2 Kommentare

Irgendwie hätte ich mal wieder Lust darauf eine Filmkritik zu schreiben, nur leider habe ich in letzter Zeit eher weniger Filme gesehen. Mit in letzter Zeit meine ich in der letzten Woche, denn an alles was davor war kann ich mich sowieso nur noch wage erinnern. Das ist tatsächlich mal was Neues, dass die Lust da ist, aber die Filme fehlen, sonst war es bisher immer andersrum.
Ich wollte viele Filme schauen, aber dann kam die neue Dexter Staffel, direkt aus Amerika importiert, frisch in mein Haus geflattert, und da konnte ich natürlich nicht wiederstehen und brachte die zwölfte und somit letzte Folge nach einem regelrechten Dexter-Marathon soeben hinter mich. Auch die zweite Staffel untermauerte mal wieder die Tatsache dass diese Serie korrekterweise an oberster (wirklich, oberster!) Stelle meiner Serienfavoriten steht. Formidable! Ich freue mich auf die dritte Staffel im Herbst, olé!

Aber eine Kritik zu einer Serie, die zudem noch keiner kennt, zu schreiben, halte ich für relativ sinn- und nutzlos. Darum verweise ich jetzt mal für alle Premiere-Besitzer auf diese Seite, auf der steht wann die Serie hier in Deutschland anläuft, haue einfach noch das wunderbare Poster zum Beginn der zweiten Staffel in Amerika hinterher, und sage euch, schaut die Serie, es lohnt sich! Yes.

Ach, und auf die deutsche Synchro bin ich ja mal mehr als gespannt.

Dexter



Falsch abgebogen.

11. Februar 2008 - 01:10 Uhr | Kategorie: Gedanken | Noch nicht kommentiert...

Irgendwie bin ich hier falsch… hm.



Scheißkälte, zum Teufel!

8. Februar 2008 - 10:21 Uhr | Kategorie: Alltag, Gedanken | Noch nicht kommentiert...

Scheiß Kälte. War wohl doch nix mit dem verfrühten Frühling, dabei war es gestern noch so schön lau. Aber heute, heute hat sich wohl der Winter seinen im zustehenden Weg zurück erkämpft, es ist so kalt dass einem nichts anderes übrig bleibt als mit offenem Mund, trockenen Lippen und leeren nach unten gerichteten Augen durch die morgendliche Nässe zu latschen und dabei zu hoffen dass man wieder ins Warme kommt bevor es die kalte Luft durch die Kleiderschichten geschafft hat und langsam damit anfängt einen am ganzen Körper anzunagen. Verdammt, man sieht es in den Augen der Leute, Kälte am Morgen auf dem Weg zur Arbeit macht keinem Spaß, und wer was anderes behauptet ist entweder arbeitslos oder er lügt.

Da fiel mir heute morgen in der U-Bahn doch glatt mal wieder auf, dass ich, verdammt noch mal, mehr Fluchen sollte. Denn Fluchen ist wohl die verschissen einfachste Möglichkeit dem alltäglichen BlaBla etwas Farbe zu verleihen. Klar, das ginge auch mit ausgeschmückten und reimschematisch wohl durchdachten Sätzen, aber das braucht dann wohl doch etwas mehr Übung zum Teufel!!

Und jetzt, jetzt schaue ich gerade runter zum Mülleimer und sehe zwei zerdrückte Coladosen. Wieso zerdrücken wir Dosen bevor wir sie wegwerfen? Hat das irgendeinen Sinn, oder ist das einfach nur so ein antrainiertes Verhalten der Menschheit ähnlich wie das in regelmäßigen Abständen vorkommende Unterdrücken irgendeiner Minderheit, oder das Abschließen der Klotür, auch wenn eigentlich niemand da ist der reinkommen könnte, oder das Kaufen von sinnlosem Gedöns auf dem Weihnachtsmarkt.

Im Großen und Ganzen gibt es wohl nur zwei Arten von Menschen. Die, die die ungepoppten Popkörner ausspucken und unter den Kinosessel werfen, und die, die sie mitessen.



Schnellschreibtest

5. Februar 2008 - 23:38 Uhr | Kategorie: Alltag | Noch nicht kommentiert...

Schnellschreibtest. Mpf.

78 Wörter





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