Sodele, du Scheißkerl!

31. Mai 2007 - 01:50 Uhr | 1 Kommentar

Jetzt bin ich schon so ziemlich komplett in München, und ich habe das Problem, das ich so oft habe: Zu viel zu bloggen und zu wenig Zeit.
Sowohl von meinem Familienfest, also auch von der Einzugsparty bei Sebastian und Britta (somit namentlich erwähnt, da habters!), dem Weg in den Norden und wieder zurück gäbe es so einiges zu erzählen, und hätte ich genügen Zeit und Laune, würde ich dies auch tun. Habe ich aber nicht, und so muss ich mich auf ein paar Sachen beschränken.

Der PC ist aufgebaut, Internet provisorisch angeschlossen, der Fernseher hat seine Sender wiedergefunden, die Klamotten hängen im Schrank, das Duschgel steht im Bad, die Spaghetti im Küchenschrank, mein Bett in der Ecke. Ein paar Kisten mit Krimskrams stehen noch herum und warten darauf, von mir ausgepackt zu werden. Aber für heute reichts. Nicht dass ich heute viel getan hätte, aber es reicht für den ersten Tag. Am frühen Abend ging es noch quer durch die Stadt, ein wenig sich verlaufen und die Stadt kennenlernen. Arschkalt! Und bei der neuen Tastatur die ich mir im Saturn gekauft habe gehen das “D” und das “S” nicht, zwei Buchstaben die ich in meinem Windows-einlogg-Passwort brauche. Wahrscheinlich bin ich trotzdem zu faul, sie zurückzubringen…

Noch ist das Zimmer nicht meines. Ich glaube es fehlen noch die Poster, noch sind die Wände zu kahl. Zuhause habe ich beim einpacken einfach alles vom Schreibtisch genommen, diese ganzen Kleinteile, und sie in eine Tüte geschüttet. Jetzt könnte ich natürlich diese Tüte einfach wieder auf meinen Schreibtisch hier ausleeren, und würde mich schon ein wenig heimischer fühlen. Aber hey, Veränderungen wären im Nachhinein nicht so toll, wenn sie einem anfangs nicht so scheiße vorkämen. Ist doch so, oder? Ist so.

Und mit der Zeit relativiert sich sowieso immer alles. In zwei Wochen werde ich schon hier sitzen und sagen “In zwei Wochen werde ich bestimmt hier sitzen und nicht mehr zurück wollen!”.
Morgen gehts erstmal mit der Mitbewohnerin an die Uni, zum Gucken. Und dann kaufe ich schleunigst Reiszwecken, damit ich diese blöden Poster endlich aufhängen und meine Identität zurückerlangen kann.

Fuck!



    Kommentare:

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  1. www.GlotzKind.de – Blog meint:


    [...] Mir ist dieser Eintrag ja schon jetzt ein wenig peinlich. Dass ich mich mal über sowas aufregen könnte, hätte ich mir nie vorgestellt. Wie gestern erzählt wollte ich heute meine Poster aufhängen. Was fehlt? Reiszwecken. Also schnell in den Laden gelaufen und welche gekauft. Daheim angekommen direkt ans Aufhängen gemacht, und was passiert? Bei den fünf aufgehängten Postern sind mir elf, ganze 11 Reiszwecken verbogen und kaputt gegangen. Für jedes Poster also mindestens zwei. Ich habe mir schon überlegt die Dinger zurückzubringen, aber das wäre irgendwie… sinnlos. [...]


    31. Mai 2007 um 21:08 Uhr | #

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