Jetzt erinnere ich mich, bloggen wollte ich noch. Naja, momentan mache ich eigentlich nur eines: Mich verabschieden. Von diesem, von jenem, nochmal treffen, nochmal “Tschüss” sagen. Ich glaube Abschiede sind nur so bedrückend weil man sie so ausgiebig zelebriert.
Würde ich einfach gehen, ohne was zu sagen, würde irgendwann jemand (vielleicht mein Vater?) fragen: »Wo ist eigentlich der Björn hin?«
Daraufhin würde jemand anderes sagen: »Ach, hab ma gehört der sei umgezogen.«
Alles keine große Sache. Vielleicht müssen Abschiede aber ja auch dem Vorangegangen würdig sein. Je toller und gehaltvoller die Zeit davor, desto pompöser der Abschied, einfach um nochmal die große Relevanz zu unterstreichen…
Wie auch immer, schön im Stau standen wir heute. Dreieinhalb Stunden vom Bodensee nach Heidelberg, das ist nicht gerade Bestzeit. Dazu war es unglaublich heiß und eklig, bah.
Ach, und die Polizei hat mich netterweise mal wieder kontaktiert. Aufgrund eines Verkehrsdeliktes am 22. April 2004 soll ich mal vorbeikommen. Ein Blick in meine Brieftasche bestätigt meine Vermutung, zu der Zeit hatte ich noch nicht mal meinen Führerschein. Wahrscheinlich ist es ein Schreibfehler und sie meinen 2007 statt 2004. Zwar erinnere ich mich nicht mehr an den Tag, dennoch kann es gut sein, dass ich auf der Hin- oder Rückfahrt nach oder von München irgendwo auf der Autobahn geblitzt wurde.
Allerdings ist es mir neu, dass man deswegen aufs Polizeiamt kommen muss. Anscheinend bin ich dann doch etwas schneller gefahren als die standardisierten 10 km/h zu schnell. Wird sicher teuer, vielleicht darf ich auch mal meinen Führerschein für einen Monat abgeben, was allerdings dann in München, wo ich sowieso kein Auto habe, weniger gravierend wäre.
Naja, schaunwama, sachichma.
Glotzkind Blog
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