Bambi Verleihung 2006

30. November 2006 - 23:32 Uhr | Kategorie: Gedanken, Neuigkeiten | Noch nicht kommentiert...

Ich danke, ähm… ja… is doch wurscht, oder?

So scheint es mir. Selten habe ich eine so höhepunktefreie Preisverleihung gesehen. Klar, deutsche Galas waren noch nie sonderlich emotional, interessant oder gar witzig, haben sich noch nie durch eine tolle Show oder durch aufbrausende Ansprachen ausgezeichnet, die diesjährige Bambi Verleihung setzt dem Ganzen aber noch mal die Krone auf.

Sowohl inhaltlich als auch technisch war diese Vorstellung ja wohl unter aller Sau. Fangen wir mal vorne an, bei dem Moderator. Wer kam denn bitte auf die dämliche Idee, einen semilustigen, “gerade-noch-so-Promi”-Entertainer durch den Abend führen zu lassen? Klar, viele mögen Harald Schmidt, wenn gerade nichts anderes im Fernsehen kommt kann ich ihn mir auch ansehen, aber es gibt doch wahrlich genug Menschen die nichts mit seinem Humor anfangen können. Diese Tatsache merkte man auch bei der Verleihung. Spaßeshalber habe ich mal mitgezählt (war ja nicht schwer). In den insgesamt zweieinhalb Stunden Laufzeit brachte es Schmidt ziemlich genau auf drei Sprüche über die gelacht wurde. Die ungefähr 30 anderen Witze von ihm wurden mit entblößender Totenstille bestraft.
Lag das nun an Schmidt, oder generell an den deutschen Promis und Zuschauern im Saal, die ja auch sonst recht emotionslos dem Abend beiwohnten? Nun, an beidem wohl.
Zu denken sollte allerdings geben, dass Thomas Gottschalk in seinem 10-Minuten Auftritt mindestens fünf mal so viele Lacher bekam und die Stimmung damit kurzzeitig wenigstens auf ein akzeptables Niveau hob. Ich persönlich mochte Gottschalks flapsige Art ja sowieso schon immer.
Selbst Jens Lehmanns Frau hatte es da noch besser geschafft als Schmidt, die Menge zu begeistern.

Und Eva Padberg, naja, was soll man dazu sagen? Sie hat es wenigstens versucht, und für ein Model mit wenig Erfahrung im Bereich Moderation war das schon ganz ok. Hat nicht vom Hocker gehauen, aber ein totaler Reinfall war es auch nicht.

Doch auch sonst verlief diese Preisverleihung mehr schlecht als recht. Gewollt war es sicher nicht, das man desöfteren bestimmte Mikrofone vergaß auszublenden. So bekamen wir oft schöne Kommentare zu hören.
Schmidt konnte man beispielsweise einmal hören, als man ihn gar nicht hören sollte: “Gehen wir jetzt da vor? Ja, da vor müssen wir jetzt, wir gehen jetzt da lang.”
Veronica Ferres gab Heike Makatsch bei der Bambi-Übergabe den wunderbaren Tip: “Genieß es, ja? Jetzt musste was sagen!”

Richtig leid getan hat mir ja Samuel L. Jackson. Nicht nur dass er von einer Dame angesagt wurde, die leider nicht der englischen Sprache mächtig war und offensichtlich auch keinen seiner Filme kannte (“[...], Polp Faction, Swaft… ne… Swaf… Swat? Ja Swat! Und Shaft! [...]“), nein, er musste auch noch über eine Stunde diesen langweiligen Abklatsch einer gut gemachten TV-Show verfolgen, um sich dann seinen popeligen Preis abzuholen. Seine Dankesrede begann er mit den Worten “Es ist schwer die richtigen Worte zu finden”, womit er übersetzt wohl meinte “Was soll ich schon sagen? Danke für das Geld, wann geht der nächste Flieger nach Hause?”.

Doch auch sonst waren die Reden der Promis ziemlich… naja… unmotiviert ausgeführt. Meiner Meinung nach sollte es ein Schauspieler, der für seine Tätigkeit sogar noch ausgezeichnet wird, doch schaffen können, wenigstens ein paar Emotionen bei seiner Rede vorzutäuschen. Freude, Glück, Schadenfreude, Schmerz, mir ja egal, hauptsache nicht immer diese lahmen runtergelaierten “Ich danke bla und bla und bla”-Reden.
Aber nein, eine langweiliger und monotoner als die andere, dazu noch ein paar wirklich peinliche Auftritte von (unter anderen) den Sportfreunden Stiller, Sasha und… ach, eigentlich war alles mehr oder weniger peinlich. Dabei mag ich Sasha sonst eigentlich, aber dieser Auftritt… naja.
Sehr amüsiert habe ich mich über den blinden Jungen (habe seinen Namen vergessen). Wobei, eher über dessen Eltern. Hat das sonst noch jemand gesehen? Als Oliver Kahn seine Rede hielt, und dabei auf den Jungen zu sprechen kam, wurde dieser auf seinem Platz sitzend gezeigt. Sofort kam aus dem linken Bildrand der Arm seiner Mutter hereingehuscht, die ihn nach oben zog und ihn damit zum hinstellen drängte. Kaum zehn Sekunden gestanden, kam aus dem rechten Bildrand der Arm seines Vaters, der ihn wieder nach unten in Richtung Sitz zog. Da saß er nun also wieder.

Richtig gut hingegen hat mir der Auftritt von Reamonn Sänger Rea Garvey zusammen mit Nelly Furtado gefallen. Schönes Lied, schöne Outfits, schöne Nelly.
Was allerdings Roberto Cavalli und Victoria Beckham da zu suchen hatten, das sage mir doch mal jemand. Naja, sollte mich eigentlich nicht wundern, selbst Tokio Hotel waren ja geladen.

Tja, was lässt sich abschließend über die Bambi Preisverleihung sagen? Gelangweilte Stars, Stimmung am Boden, unlustiger Moderator, monotone Reden, keine Highlights, langweilige Show. Insgesamt also kein sehr gelungener Abend.

Aber hey, so sind wir Deutschen eben, was soll man machen? Unsere Fernsehunterhaltung war noch nie sonderlich gut.

 
Offizielle Bambi Page
Web.de Infopage
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Nachtrag: Achso, ja und die Location war auch nicht gerade toll. Klar, das Mercedes Museum ist schon geil, ich war selbst schon mal dort, aber für so eine Gala doch eher ungeeignet. Die Bühne war recht popelig, und die Gäste saßen so nah beieinander dass sie bestimmt Schwierigkeiten hatten zu atmen.



Der perfekte Orgasmus

28. November 2006 - 17:55 Uhr | Kategorie: Neuigkeiten | Noch nicht kommentiert...

Für den perfekten Orgasmus wichst man idealerweise mit Lichtgeschwindigkeit, denkt gleichzeitig an Pamela Anderson (nicht an die fiese kleine Steinlaus) und benutzt dafür seine Frauenflöte, Oida! Dies ist allerdings eine Sünde, vor allem in Schwimmbädern und in Frankreich, und wird von Gott mit Eurythmie bestraft.

Hach, manchmal ist das Internet doch zu etwas nütze. Grüße aus der Uni ;)



Krieg der Sterne und Popcorn, süß!

27. November 2006 - 13:03 Uhr | Kategorie: Gedanken, Geschriebenes | Noch nicht kommentiert...

Hey, Krieg der Sterne ist endlich raus! Scheiße Mann, war die Vorschau geil. Lass uns da morgen reingehen! Das is der Film des Jahrhunderts!”

“Klar, auf den Film freu ich mich schon lange. Morgen Abend dann, um achte, vor dem Eckbreuer Filmpalast, ok?”

“Ok! Ich ruf Walle und Billy an, sagst du Zwicke und Britta bescheid?”

“Mach ich! Mann, das wird der Hammer, hast du schon diese neuen Lichtschwerter gesehen? Die bestehen nur aus gebündeltem Licht, und schneiden einfach alles! Wie sie das wohl gemacht haben…”

“Ja die hab ich auch gesehen, unglaublich, sehen total echt aus. Und dieser Todesstern erst, meine Fresse. Ich sags dir ja, das ist der Film des Jahrhunderts! Also, bis morgen dann!”

“Jau, tschö Bernd!”

“Tschau Georgy.”

Ich ziehe meine beige karierte Schlaghose an, dazu ein weißes Hemd und eine braune Weste. Nach kurzem Warten kommen die anderen dazu und wir stellen uns an die lange Schlange, zum Glück haben wir Karten reserviert. Nicht die besten, aber gute Plätze. Aufgeregt diskutieren wir über Lichtschwerter, Darth Vader, X-Wings, Obi-Wan Kenobi und den Todesstern. Wir kaufen uns alle viel Popcorn und natürlich Cola, denn Cola trinkt jeder.
Uns ist klar, dieser Film wird eine neue Ära von Filmen einleiten, dieser Film ist wegweisend, man wird noch lange von ihm reden, und wir sind dabei.
Langsam gehen wir ins Kino A, das größte der drei Kinos. Die Luft ist warm und riecht nach Popcorn, der Saal ist schon fast voll. Wir setzen uns hin und starren gespannt auf die Leinwand, bis die Sterne mit der Schrift davor erscheinen und vor uns ein Effektfeuerwerk gezündet wird, wie wir es so noch nie gesehen haben.

Krieg der Sterne plättet uns, und noch Wochen danach diskutieren wir über die Einzelheiten und Schwelgen in Erinnerungen.

Wie gerne wäre ich dabei gewesen, 1977 und Star Wars!



Sebastian Bosse

23. November 2006 - 00:02 Uhr | Kategorie: Gedanken, Neuigkeiten | 8 Kommentare

Alias ResistantX, ist in momentan wohl jedem ein Begriff. Großartig über den Vorfall äußern will ich mich (momentan) eigentlich auch gar nicht. Hier nur ein paar interessante Links:

Sebastian Bosses Blog
Gescannte Ausschnitte aus seinem Tagebuch
Sebastian Bosses Abschiedsbrief
Sebastian Bosses Abschiedsvideo
Interessante Infos und Links bei Gulli

Was ich ja an diesem Fall recht interessant finde, ist folgendes. Zum ersten Mal (in Deutschland und soweit ich weiß jedenfalls) wurde hier auch zwecks einer Aussage in den Medien und über die Medien versucht zu morden. Der Junge hatte eine Nachricht, die er übermitteln wollte. Dies sagt uns doch die Tatsache, dass er die letzten Seiten seines Tagebuchs in Englisch verfasst hat und sogar noch gescannt und an Bekannte verschickt hat, damit jeder sie verstehen kann, und das Vorhandensein eines Abschiedsbriefes bzw. das Vorhandenseins eines (wenn auch sporadisch benutzten) Blogs.

Desweiteren Frage ich mich wirklich, wie man als 18-Jähriger in Deutschland an solche Waffen herankommt, vor allem auch noch in solchem Umfang.

In welchem Film sind wir hier nochmal?

Nachtrag:
Nachdem ich das Abschiedsvideo gesehen habe, bin ich nun doch der Meinung, ohne jetzt allzu respektlos klingen zu wollen, dass der Kerl ein rechter Idiot war. Kurzsichtige und stupide Schlussfolgerungen aus unüberlegten Halbwahrheiten, dazu viel viel sinnloser Bullshit, verkorkste Weltansichten und ein selbstverliebter und dämlicher kleiner Junge, der viel zu leicht an Waffen herankommen konnte, das waren wohl die Zutaten für diesen Anschlag.
Und falls der Vorfall mit dem Schlüssel wirklich das Schlimmste war, was ihm je angetan wurde, dann ist das ganze sowieso an Dummheit und Irrationalität kaum noch zu übertreffen.



Teen blowjob und so…

17. November 2006 - 20:20 Uhr | Kategorie: Bewegtes Bild | Noch nicht kommentiert...

Achtet mal darauf, was man in seiner Download History sieht…

Vor dem nächsten Interview aber mal lieber löschen, ne? Vor allem wenn man über illegalen Mp3-Download berichtet.



Huch, meine Tastatur brennt!

16. November 2006 - 21:22 Uhr | Kategorie: Neuigkeiten | Noch nicht kommentiert...

Das Gerücht der explodierenden Notebooks geht ja schon lange umher, aber dass das wirklich funktionieren sollte haben doch die Wenigsten wirklich geglaubt. Dell hat zwar schon vor Monaten die Sony Akkus zurückgerufen, aber mal ehrlich, dass so ein Teil in Flammen aufgeht, hat dass schon mal irgendwer live mitbekommen? Ich jedenfalls nicht… bist jetzt:

Medium: www.youtube.com

Nunja, aus dem “möglichen” Problem, von dem Dell auf der eigens für die Rückrufaktion eingerichteten Homepage spricht, wurde nun wohl ein “tatsächliches” Problem.
Wobei ich allerdings sagen muss, wer ungestört weitertippt und sein Notebook anlässt, während es anfängt zu rauchen und zu zischen, der ist ein bisschen selbst schuld, wenn ihm mitten im Blogeintrag die rechte Hand abfackelt.



Schön…

16. November 2006 - 00:42 Uhr | Kategorie: Alltag, Gedanken | Noch nicht kommentiert...

Es ist eigentlich ziemlich unschön, so gar nichts richtiges zu tun. Weder betreibe ich das Unileben allzu ernsthaft, noch habe ich irgendeine Arbeit die mich großartig fordert oder interessiert. Vor kurzem habe ich ein Video bei YouTube gesehen, in dem gefragt wurde, was einen morgens zum Aufstehen bringt. Also was ist die Motivation, der Antrieb, der mich morgens aus dem Bett jagt, das Ziel, dass ich Tag für Tag verfolge?
Tja, und aktuell habe ich da keins, das ist schon doof, wenn man mal darüber nachdenkt. Darum versuche ich wenig daran zu denken. Das wäre jetzt doch ein guter Zeitpunkt für ein paar Drogen, oder? XTC kommt da gut… hab ich gehört.

Wie auch immer, jedenfalls kam heute meine Scream 2 DVD. Endlich!

Scream 2
“Mein Name ist Bierpreis” – “Ach, deiner auch?”

Ich gebs zu, der Film ist nicht gerade einer meiner Top10, dennoch mag ich ihn sehr. Ich zitiere mich mal selbst aus einem älteren Eintrag:
“Einer der ganz ganz wenigen guten zweiten Teile ist meiner Meinung nach Scream 2, erstens weil es einfach ein verdammt cooler Film meiner Filmnacht-geprägten Jugend ist, und zweitens weil er sich selbst als Sequel so wunderbar auf die Schippe nimmt, [...]“.

Desweiteren ist mir vorhin folgendes passiert. Ich saß vor dem Fernseher und bekam Hunger. Ich lief zwei Treppen hinunter in unseren Keller, holte aus dem Gefrierfach eine Pizza, kam wieder hoch und setzte mich wieder auf meinen Sessel. Erst nach ein paar Minuten merkte ich, dass es doch recht sinnlos war hier oben mit der gefrorenen Pizza zu sitzen, lief wieder hinunter und steckte sie in den Backofen. Manchmal glaube ich mein IQ schrumpft mit jedem Tag…



Boondock Saints 2 und so…

14. November 2006 - 23:35 Uhr | Kategorie: Bewegtes Bild, Neuigkeiten | 3 Kommentare

Mit bedrückter Miene denke ich zurück an die Strapazen, die Daniel letztes Jahr auf sich nehmen musste, um am Ende dann mit der Boondock Saints DVD, über die Videothek für 20€ aus Schweden importiert, dazustehen bzw. sie glücklich in seinen und meinen DVD-Player schieben zu können. Abgesehen von Videotheken wird der Film kaum noch wo aufzutreiben sein, da er hierzulande weder in den Kinos lief noch wirklich beworben wurde. Erstmals im Jahre 2000 auf VHS veröffentlicht, wurde er ein Jahr später schon wieder auf den Index gesetzt, und erst 2003 in Deutschland auf DVD veröffentlicht. Ihn käuflich zu erwerben ist also leichter gesagt als getan, doch Daniel hat es nach langen Bemühungen geschafft, und vielleicht werde ich es später auch mal versuchen.

Einen interessanten Artikel zu dem Film hat [...zeig mir den Rest!]



Charlotte Gainsbourg kommt gut!

14. November 2006 - 19:52 Uhr | Kategorie: Musikalisches | 1 Kommentar

Charlotte Gainsbourg. Bekannt, der Name? Nein? Ja? Man könnte sie ja kennen, vielleicht aus diesem komischen Film 21 Gramm, den man besser noch vor dem Mittagessen ansehen sollte, oder jetzt neu aus The Science Of Sleep, oder gar am besten aus dem (damals) perversen und (damals) verpöhnten Musikvideo zu Lemon Incest, zusammen mit ihrem Vater.
Aber ich gebs zu, ich kannte sie bis vor kurzem auch nicht wirklich. Aber jetzt hat sie ein (neues) Musikalbum herausgebracht. Ja, Musik, wer heutzutage noch erfolgreich sein will muss ja sowieso alles können, so wie J-Lo, die ja wirklich in beiden Bereichen op-ti-mal-ste(!!!) Ergebnisse hervorgebracht hat.

Wie dem auch sei, abgesehen davon daß sie mir erfreulicherweise mal wieder ein Thema für diese Kategorie gibt, ist ihr Album 5:55 meiner Meinung nach auch recht hörenswert.
Klar, man muss auf softe und leise Klänge stehen, und möglichst wach sein, damit man das Album zuende hören kann und dabei nicht einschläft, aber schafft man es, so bekommt man ein paar recht schöne Melodien zu hören. Denn softer als auf diesem Album geht wohl kaum. Ich persönlich stehe ja auf beides, hartes und weiches, und bin ich in der Stimmung für Gemächlichkeit passt diese Scheibe wunderbar.
Ich kann sie jedenfalls empfehlen, der Herr Schuh von laut.de seinem Review nach anscheinend auch. Hört mal rein, oder so!



Ich bin keine Hausfrau!

14. November 2006 - 00:25 Uhr | Kategorie: Alltag | 1 Kommentar

Heute war mal wieder Mathe dran in der Uni. War wohl eines der seltenen Male bei denen ich richtig aufgepasst habe, und schlussendlich habe ich mich dann mit dem Tutor gezankt. Es ging um Negationen, genauer gesagt sollten wir nach ein paar Gleichungen mit Mengen und Aussagen nun normale Sätze negieren. Folgender Satz war gegeben:

Nachts sind alle Katzen schwarz

Übersetzt haben wir also die Menge der Katzen definiert als:   x ∈ K
Die Aussage “Nachts” als:   A(x)
Die Aussage “Sind schwarz” als:   B(x)

Daraus ergäbe sich folgendes für diesen Satz:   ∀x ∈ K (A(x) ⇒ B(x))
Das negieren wir jetzt mal und bekommen:   ∃ x ∈ K ¬(¬A(x)∨B(x))
Nun noch ein wenig umgeformt und wir haben:   ∃ x ∈ K A(x)∧¬B(x))

Was übersetzt so viel bedeutet wie “Nachts ist mindestens eine Katze nicht schwarz

Ich hoffe das stimmt jetzt alles so. Naja, jedenfalls meinte ich zum Tutor daraufhin, dass, würde man irgendwelche Leute auf der Straße, mal völlig frei von Mathematik, nach dem Gegenteil des ersten Satzes fragen, so würden die meisten wohl so etwas antworten wie “Am Tag sind alle Katzen weiß“, oder ähnliches, und insofern wäre dies wohl auch logischer für die meisten.

Der Tutor antwortete darauf:”Ja aber wir sind ja jetzt hier in Mathe…”
Daraufhin ich:”Naja, aber wär ich jetzt eine Hausfrau auf der Straße würde ich das nicht so sehen.”
Er:”Aber du bist ja keine Hausfrau!”
Ich:”Aber ich könnte eine sein!”

Alle fanden das amüsant, und ich wusste nicht wieso, bis mir folgender Spruch aus Friends einfiel.

Chandler:”[...]. Also wenn ich lesbisch wäre… Moment, habe ich gerade gesagt wenn ich lesbisch wäre?”

Gut ich gebs zu, um das zu verstehen muss man die Serie schon einigermaßen gut kennen. Aber dann wirds klar!
Was das jetzt noch mit Mathe zu tun hat? Nichts, Friends ist einfach eine geile Serie ;)





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