Gestern war es so!

1. Juli 2006 - 22:30 Uhr | Kategorie: Alltag, Gedanken, Geschriebenes | Noch nicht kommentiert...

Heute ist Samstag, gestern habe ich noch gearbeitet, ab heute habe ich eine Woche frei.

Gestern war ein lustiger Tag, gekonnt umging ich alle schwierigen oder schweren Arbeiten. Irgendwann schickte mich der Chefarzt ins Besprechungszimmer, in welches sonst nur die Chefärzte hinein drüfen, um dort die Röntgenbilder einer Patientin suchen. Wie befohlen machte ich mich auf dem Weg, wortlos an der Sekretärin vorbei, die sowieso keiner mag, hinein ins Zimmer. Nach kurzer Zeit gab ich die Suche auf, die Röntgenbilder waren nicht zu finden. Stattdessen entdeckte ich einen Korb frischer Brezeln. Teufel links:”Komm, gleich drei!”. Engel rechts:”Das gehört den Ärzten!”. Aber ich bin ja Kompromissbereit. Also machte ich mich mit einer Brezel, und ohne Röntgenbilder, auf den Weg zurück. Der Arzt schaute etwas komisch, als ich ihm mit vollem Mund erklärte :”Hapfe njich gpfundn”.

Später ging ich in die Kardiologie, wegen meiner Lustlosigkeit setzte ich mich dort auf einen Stuhl. Nach ungefähr 5 Minuten fragte mich die dort arbeitende Schwester :”Brauchst du was?”. Ich weiß nicht wieso, aber aus irgendeinem Grund motivierte sie mein “Nönö” zu der Frage :”Samma, du bist doch bald fertig, gell? Was machstn danach?”.
Ich glaube es gibt nichts, über das ich weniger gerne mit fremden Leuten spreche, als über mein Zukunft. Aber zum Glück kenne ich ja ein gutes Mittel, wie man solche Gespräche leicht vermeidet. “Hmmm… nix” antwortete ich, und damit war das Gespräch wieder beendet.

Nach dem Arbeiten fuhr mich eine Kollegin nach Hause, da sie in die gleiche Richtung musste. Zur Erklärung, diese Kollegin ist Praktikantin, 18 Jahre jung, und heiß. Als ich in ihrem Auto saß, und sie gerade wieder laut über einen Fahrradfahrer fluchte, fiel mir auf, das meine rechte Wade aufgrund der holprigen Straße wie ein Wackelpudding herumwackelte. “Wenig sexy” dachte ich mir, und versuchte die Muskeln in der Wade anzuspannen.

Morgen beginne ich mit dem Training… obwohl, eigentlich reicht es wenn ich bei keinem mehr mitfahre. Faulheit 1 – Gesellschaftsfähigkeit 0



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